Arbeitsmarkt im Kanton ist stabil

Der Detailhandel ist der am stärksten von Arbeitslosigkeit betroffene Wirtschaftszweig.

Gemäss Erhebungen des Kantonalen Amtes für Arbeit waren Ende September im Kanton Schwyz 1455 Arbeitslose registriert.

Das entspricht einer geringen Abnahme um elf Personen oder 0,8 Prozent gegenüber dem Vormonat. Die Arbeitslosenquote verharrt im Kanton Schwyz bei 1,7 Prozent. Die Zahl der Stellensuchenden, die bei den regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) in Lachen und Goldau registriert sind, betrug Ende September 2229 Personen, elf weniger als im Vormonat, aber 47 mehr als im September 2016.

Gegenteilig entwickelte sich die Arbeitslosensituation bei den Geschlechtern. Während bei den Männern eine Abnahme um 30 Personen oder 3,6 Prozent registriert wurden, verzeichneten die Frauen eine Zunahme um 19 Personen oder 2,9 Prozent.

Uneinheitlich entwickelten sich die Arbeitslosenzahlen in den einzelnen Bezirken. Während die March (+12 Personen) die Höfe (+5) und Gersau (+1) eine Zunahme verzeichnen, weisen Einsiedeln (-4), Küssnacht (-3) und Schwyz (-22) eine Abnahme aus.

Der mit 281 Personen am stärksten von Arbeitslosigkeit betroffene Wirtschaftszweig ist «Gross-/Detailhandel», gefolgt von «Finanz- und Versicherungsdienstleistungen» (136).

Neu sind 189 Personen als langzeitarbeitslos gemeldet, das sind sechs Personen weniger, als im Vormonat. Unter Langzeitarbeitslosen versteht man jene Personen, die seit mehr als einem Jahr arbeitslos sind.