Facebook gerade noch halb so viel wert wie beim Börsengang
New York. – Damit kostete die Aktie nur noch halb soviel wie beim Börsengang im Mai, als der Ausgabekurs der Aktie 38 Dollar betrug. Durch das Ende einer ersten Haltefrist für Facebook-Investoren der ersten Stunde war die Zahl der handelbaren Aktien am Donnerstag um zwei Drittel in die Höhe geschnellt. Je mehr Alteigentümer nun ihre Papiere verkaufen, desto mehr gerät der Preis unter Druck.
Die Situation dürfte sich im Laufe des Jahres noch verschärfen: Ab dem 15. Oktober dürfen auch einfache Mitarbeiter ihre Aktien versilbern, die sie als Teil ihres Gehalts bekommen haben.
Der Facebook-Gründer und -Chef Mark Zuckerberg darf selbst derzeit keine weiteren seiner verbliebenen 503,6 Millionen Aktien verkaufen. Das verdammt ihn zur Tatenlosigkeit. Mit jedem Dollar, den der Kurs fällt, wird er als Hauptaktionär um eine halbe Milliarde Dollar ärmer. Von einst mehr als 19 Milliarden Dollar Vermögen sind keine 10 Milliarden Dollar mehr übrig - und auch diese Zahl steht nur auf dem Papier. (sda)




