Kaum Schlafplätze gesucht
Von Silvia Gisler
Ausserschwyz. – Recherchen unserer Zeitung bestätigen, dass in einzelnen Hotels der Region am Wochenende des Jodlerfests noch Betten zur Verfügung stehen. So zum Beispiel im Hotel «Schäfli» in Siebnen oder im «Hirschen» in Reichenburg. Anders im «Bären» in Lachen, «Garni Seehof», Altendorf, und im «Seedamm Plaza» in Pfäffikon – die ausgebucht sind. Die Recherchen zeigen aber auch, dass nicht alle Festteilnehmer bereit sind, eine Unterkunft mehrere Kilometer vom Festort entfernt zu beziehen. Vielleicht auch, weil sie wissen, dass es am Fest nicht bei einem Glas Weisswein bleibt und sie sich deshalb nicht noch ins Auto setzen wollen.
Einzelne exklusive Anbieter, haben ebenfalls noch Zimmer frei, mehrheitlich aber zu Preisen, die ein Jodler kaum bereit sein wird zu bezahlen. Regionale Bed & Breakfast-Anbieter haben hingegen ihre Betten für dieses Wochenende vereinzelt sogar bereits seit einem Jahr reserviert. Seit zwei Monaten habe sich zudem die Nachfrage stark gesteigert.
Massenlager bereits gut gefüllt
Wie Festadministrator und OK-Mitglied Heinz Rauchenstein erläutert, gebe es aber durchaus noch genügend Schlafmöglichkeiten für Festbesucher und -teilnehmer. So würden ihnen zwischen Altendorf und Siebnen nämlich mehrere Zivilschutzräume mit insgesamt 500 bis 700 Schlafplätzen zur Verfügung gestellt, abgesehen von der Seefeld Turnhalle und dem Pfadihaus in Lachen, welche im Notfall ebenfalls noch als Massenlager hergerichtet werden könnten. «Die Jodler suchen eher selten nach Schlafplätzen, viel mehr nach Orten, wo sie ihr Gepäck unterbringen können», sagt Rauchenstein. Die Erfahrungswerte anderer Fest-OKs habe ihnen gezeigt, dass bereitgestellte Massen-lager meist kaum benutzt würden. «Und auch bei uns ist die Anfrage nach Schlafplätzen in Massenlagern bisher gering», betont er. Die Frage, ob denn zumindest noch ein Zeltplatz zur Verfügung gestellt werde, verneinte das OK-Mitglied klar. «Ein Zeltplatz war nie ein Thema. Was wir planen, ist ein Abstellplatz für Camper.» Ob dieser an der Aastrasse oder beim Bootshafen an der Seestrasse sein wird, sei noch unklar. «Wir sind aber in jedem Fall gerüstet, was die vorhandenen Übernachtungsmöglichkeiten betrifft.» Sei zu hoffen, dass dies auch noch so ist, wenn die erwarteten 40 000 Festbesucher vor Ort sind.
Falsche Nummer eingeschlichen
Im Zeitungsartikel zum Thema «Kaum Schlafplätze gesucht» in der Printausgabe vom Mittwoch wurde aus Versehen eine falsche Telefonnummer publiziert: Die korrekte Nummer für Personen, die gerne Jodler bei sich aufnehmen würden, lautet 079 775 87 51. (sigi)



