Vermischtes

Kurzentschlossene müssen sehr flexibel sein

«Last Minute» liegt die Lieblingsdestination vielleicht nicht mehr drin.
«Last Minute» liegt die Lieblingsdestination vielleicht nicht mehr drin.
Wer diesen Sommer noch vor hat, spontan in die Ferien zu fliegen, könnte enttäuscht werden. Die meisten Flüge in die beliebten Ferienorte sind nämlich ausgebucht. Chancen auf einen «Last Minute»-Trip haben nur die, die keine Kosten scheuen und flexibel in Sachen Destination sowie An- und Abreise sind.

Von Oliver Bosse


Ausserschwyz. – Es gibt in diesem Jahr nur noch wenige Angebote für günstige «Last Minute»-Reisen. Vor allem die beliebten Ferienziele rücken für Kurzentschlossene mehr und mehr in die Ferne. «Es finden sich in Fliegern fast keine freien Plätze mehr, selbst ein Reisebüro stösst da an die Grenzen seiner Möglichkeiten», erklärt Manfred Spiess vom Reisebüro Alegria-Reisen in Lachen. «Egal welchen Schweizer Flughafen man zum Abflug vorsieht, die Flieger sind praktisch überall restlos voll.»
Vor dem gleichen Problem steht man bei der Hertig Reisen AG in Pfäffikon. «Nach einem grossem Interesse an ‹Last Minute›-Angeboten kurz vor den Schulferien wird es immer schwieriger, etwas für Kurzentschlossene zu finden», sagt Travel Agent Erika Thoma. «Vor allem auf Ferien auf den Balearischen Inseln oder in der Südtürkei braucht man sich kaum mehr Hoffnungen zu machen.»


Wetter macht reisefreudig
Zur grossen Nachfrage nach Auslandreisen habe das unbeständige Schweizer Wetter beigetragen, erklären die Reisebüros. «Viele Kunden kommen wegen des hiesigen Wetters mit dem einfachen Wunsch zu uns, an die Wärme zu fliegen», so Thoma von der Hertig Reisen AG. Und diesen Wunsch hört man in den Reisebüros schon seit dem durchzogenen letzten Sommer. «Das schlechte Wetter in den letzten Sommerferien hatte zur Folge, dass es in diesem Jahr viele Frühbucher gab», erklärt Manfred Spiess. Die Frühbucher sind es auch, welche nun die Plätze in den Fliegern beanspruchen. Den Kurzentschlossenen, die sich mit dem diesjährigen Wetter nicht zufrieden geben wollen, bleiben diese jetzt vorenthalten.
Eine Beruhigung der Reiselust zeichnet sich zudem nicht ab. «Ab August wird es noch schwieriger, kurzfristig eine Reise zu buchen. Während momentan das Problem lediglich die
ausgebuchten Flieger sind, werden dann auch viele Hotels völlig ausgelastet sein», prophezeit Spiess. «In vielen europäischen Ländern beginnen nämlich die Ferien, und viele Personen verbringen diese auch gerne in den einheimischen Hotels.»


Kein Schnäppchen
Es gibt aber noch einen weiteren Grund, weshalb nicht jeder Kunde ein «Last Minute»-Angebot findet. Man stellt in den Reisebüros fest, dass viele Leute falsche Vorstellungen von diesen Angeboten haben. Dass Ferien kurzfristig zu buchen günstiger ist, sei nämlich ein Irrglaube. Dagegen könne, wer sich früh genug für Ferien entscheide, von einem Frühbucherrabatt profitieren.
Ganz abzuschreiben braucht man «Last Minute»-Ferien aber nach wie vor nicht. Wer hinsichtlich des An- und Abreisedatums flexibel ist, sich keine festen Vorstellungen betreffend der Destination gemacht hat und nicht darauf aus ist, ein Schnäppchen zu machen, erhält nach wie vor Angebote für Ferien.

23.7.2012 / 22:39 / marchanzeiger.ch
Inserate
Das Wetter in Ausserschwyz
bedecktHeute
bedeckt
3/10 °C
bedecktMorgen
bedeckt
5/11 °C
FINANZINFORMATIONEN
Wettbewerbe

Wir verlosen jede Woche 3x2 Kinotickets

Wir verlosen jede Woche 3x2 Kinotickets
In Zusammenarbeit mit der Cineboxx Einsiedeln können Sie jede Woche 3x2 Kinotickets gewinnen!
Werbung
Umfrage der Woche
Sind Sie für eine verschärfte Asylgesetzgebung?


E-Paper
March-Anzeiger
March-Anzeiger
vom 23.5.2013


Weitere Titel:
Höfner Volksblatt
Immobilien
Stellen
Events
Todesanzeigen
Amtliche Anzeigen
Diverse