Kultur

Keine Legitimation

Eine Stellungnahme des Klosters Einsiedeln zum Stand des Bewilligungsverfahrens des Ufnau-Projekts.

Einsiedeln. – Es gibt insgesamt 25 Organisationen, die beim Baugesuch für das vorliegende Projekt auf der Ufnau legitimiert sein könnten, Beschwerde zu führen. Zwei dieser Organisationen, der Schweizer Heimatschutz und die Stiftung Landschaftsschutz Schweiz, haben das Projekt in seiner Weiterentwicklung begleitet und unterstützen das nun vorliegende Projekt ohne Einschränkung. Weitere, national tätige Verbände und Organisationen wie WWF, Pro Natura und der Rheinaubund haben sich über das Projekt informiert und keinen Anlass gesehen, Einsprache zu erheben. Wie erwartet und bereits vor der Präsentation des Projekts angekündigt, hat Aqua Viva (Nationale Aktionsgemeinschaft zum Schutze der Flüsse und Seen) Einsprache erhoben, um am Verfahren beteiligt zu sein. Die weiteren Einsprachen sind von Organisationen und Personen eingegangen, die dafür keine Legitimation besitzen. Dazu gehören der Zürcher und der Schwyzer Heimatschutz. Da der Vizepräsident des Schwyzer Heimatschutzes gleichzeitig Vorstandsmitglied des Vereins «Ufenau ohne Neubau» ist, ist diese Einsprache naheliegend. Auch der Verein «Ufenau ohne Neubau» hat Einsprache erhoben. Eine weitere Einsprache erfolgte durch eine Privatperson aus Feldbach.
Absolut unverständlich hingegen ist, dass die Einsprecher den von Gesetzes wegen vorgeschriebenen tierschutzgerechten Umbau des Stalls, die Erneuerung der Ver- und Entsorgung (Wasser, Abwasser) auf der Ufnau und auch die Sanierung des barocken «Haus zu den zwei Raben» durch alle Instanzen bekämpfen wollen. Das Kloster Einsiedeln ist überzeugt, dass die Sanierung des «Haus zu den zwei Raben», die Erneuerung der Ver- und Entsorgung, der tierschutzgerechte Umbau des Stalls genauso wichtig sind wie das Projekt für den Ersatzbau der Gastwirtschaft, das in verschiedenster Hinsicht bestechend ist. Es ist am richtigen Standort, es ist äusserst massvoll und von höchster architektonischer Qualität. Es ermöglicht, das barocke Haus, das Kulturgut von nationaler Bedeutung, von den unsäglichen Anbauten zu befreien. Es bietet die Chance, auch in Zukunft die Gastfreundschaft zu pflegen. Das Kloster ist deshalb davon überzeugt, dass das vorliegende Projekt realisiert werden kann.
KLOSTER EINSIEDELN
 

2.12.2009 / 16:49 / marchanzeiger.ch
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