Schwyzerin bekämpft neues Jagdgesetz

Als eine der letzten Taten dieser Legislatur verabschiedete das Bundesparlament das revidierte «Bundesgesetz über die Jagd und den Schutz einheimischer Säugetiere und Vögel». Doch anders als es der Name vermuten lässt, sind vor allem Umweltorganisationen damit gar nicht glücklich. Deshalb haben Pro Natura, WWF Schweiz, BirdLife Schweiz, die Gruppe Wolf Schweiz und Zooschweiz dieser Tage das Referendum ergriffen. In einer Medienmitteilung schreiben sie von einem «missratenen Gesetz», welches den Artenschutz aushebelt. Hauptsächlich kritisieren sie, dass das Gesetz das Schiessen von geschützten Tieren wie dem Wolf erleichtern würde und der Bund den Kantonen zu weitreichende Kompetenzen überträgt.

An vorderster Front gegen das neue Jagdgesetz kämpft auch eine Schwyzerin. Die Direktorin des Tierparks Goldau, Anna Baumann, ist in ihrer Funktion als Präsidentin von Zooschweiz, der Dachorganisation von neun Schweizer Zoos, sogar Mitglied des Referendumskomitees.

Ausführlicher Bericht in der Print-Ausgabe von Freitag, 11. Oktober.

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