Lugano zwingt Glück wieder einmal auf seine Seite

Das krisengeplagte Lugano gewinnt beim formstarken Fribourg-Gottéron dank zwei Toren im Mitteldrittel und dem 3:1 ins leere Tor sowie einem starken Goalie Sandro Zurkirchen.

Lugano gewann dank einem kämpferischen Auftritt erstmals seit eineinhalb Monaten wieder einmal auswärts – und erst zum zweiten Mal überhaupt in den letzten elf Spielen. Im letzten Drittel überstanden sie den Ansturm der insgesamt enttäuschenden Freiburger auch dank dem starken Goalie Sandro Zurkirchen (31 Paraden). So blieb es beim Anschlusstreffer von Ryan Gunderson in der 44. Minute.

Bis zum Gottéron-Schlussfurioso war den beiden Mannschaften der so unterschiedliche Formstand – Fribourg mit acht Siegen aus den letzten zehn Spielen, Lugano nur einem – in keiner Phase anzumerken. Es waren im Gegenteil die Tessiner, das in jedem Drittel engagierter und druckvoller aus der Garderobe kamen. Im ersten Abschnitt agierten allerdings beide Teams sehr vorsichtig und auf die Vermeidung von Fehlern bedacht.

Es brauchte Strafen, um etwas Leben ins Stadion zu bringen. Ironischerweise erzielte Lugano den Führungstreffer ausgerechnet in der stärksten Phase des Heimteams, als Jani Lajunen ein Powerplay in letzter Sekunde nützen konnte. 38 Sekunden vor dem Ende des letzten Drittels wähnten sich die Freiburger bereits in der Pause, so dass Alessandro Chiesa in aller Ruhe auf 2:0 erhöhen konnte.

Telegramm und Rangliste

Fribourg-Gottéron – Lugano 1:3 (0:0, 0:2, 1:1)

5701 Zuschauer.- SR Tscherrig/Fluri, Kaderli/Steenstra (CAN). – Tore: 34. Lajunen (Suri, Loeffel/Ausschluss Bykow) 0:1. 40. (39:22) Chiesa (Chorney) 0:2. 44. Gunderson (Desharnais) 1:2. 60. (59:38) Chorney 1:3. – Strafen: 2mal 2 Minuten gegen Fribourg, 3mal 2 Minuten gegen Lugano. – PostFinance-Topskorer: Stalberg; Klasen.

Fribourg-Gottéron: Berra; Gunderson, Stalder; Kamerzin, Chavaillaz; Abplanalp, Marti; Gähler; Sprunger, Bykow, Stalberg; Brodin, Desharnais, Mottet; Rossi, Walser, Lhotak; Schmid, Schmutz, Marchon; Tristan Vauclair.

Lugano: Zurkirchen; Postma, Chorney; Chiesa, Riva; Loeffel, Julien Vauclair; Bürgler, Lajunen, Klasen; Fazzini, Sannitz, Bertaggia; Lammer, Romanenghi, Suri; Zangger, Haussener, Jörg; Walker.

Bemerkungen: Fribourg-Gottéron ohne Forrer und Furrer, Lugano ohne Morini und Wellinger (alle verletzt). Pfostenschuss Chorney (43.). Timeout Fribourg (59.), von 58:19 bis 59:38 ohne Torhüter.

Rangliste: 1. ZSC Lions 25/49 (85:57). 2. Biel 26/46 (69:62). 3. Davos 22/45 (78:65). 4. Genève-Servette 26/43 (73:66). 5. Lausanne 25/41 (73:67). 6. Zug 23/40 (77:67). 7. SCL Tigers 24/33 (61:70). 8. Fribourg-Gottéron 24/32 (57:62). 9. Lugano 26/31 (64:74). 10. Bern 25/29 (66:82). 11. Rapperswil-Jona Lakers 25/28 (65:82). 12. Ambri-Piotta 25/27 (58:72).