Zwei Drittel der Schwyzer lässt die Klimadiskussion kalt

66 Prozent der Schwyzerinnen und Schwyzer geben an, dass die aktuelle Klimadebatte keine Auswirkungen auf ihr Verhalten hat. Dies zeigt eine repräsentative Umfrage im Auftrag unserer Zeitung. (Bild: Keystone)

Das vergangene Jahr war das fünftwärmste Jahr in der Schweiz seit Messbeginn 1864. Rekordhalter ist das Jahr 2018. Und seit die junge Schwedin Greta Thunberg mit ihrem Schulstreik fürs Klima Massen mobilisiert, ist die Klimadebatte omnipräsent. Sogar am Weltwirtschaftsforum (WEF) in Davos, das gestern eröffnet wurde, wird das Klima zum Thema.

Nur: Übers Klima reden ist das eine, entsprechend handeln das andere. Wie eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts publitest – mafo concept GmbH im Auftrag unserer Zeitung zeigt, hat die Klimadiskussion für 66 Prozent der Schwyzerinnen und Schwyzer keine Auswirkungen auf ihr Verhalten. 

Autofahren vor Reisen

Dementsprechend gaben 34 Prozent an, dass die Klimadebatte Auswirkungen auf ihr eigenes Verhalten haben. Vor allem Frauen (41 Prozent), 14- bis 34-Jährige (41 Prozent) und besser Ausgebildete (40 Prozent) haben ihr Verhalten aufgrund der Klimadiskussion geändert. Die Klimadiskussion stösst im inneren Kantonsteil auf grössere Resonanz: 37 Prozent der Innerschwyzer aber nur 31 Prozent der Ausserschwyzer haben ihr Verhalten geändert. 

Am stärksten wurde das Verhalten beim Autofahren angepasst, gefolgt von Reisen und dem Fleischkonsum. Mehr als die Hälfte der Befragten, auf deren Verhalten die Klimadiskussion Auswirkungen hat, passen ihr Verhalten beim Autofahren (58 Prozent) und beim Reisen (53 Prozent) an.

Vollständiger Bericht in der Ausgabe vom Mittwoch, 22. Januar, zu lesen.

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