General Electric streicht laut Gewerkschaften weitere 83 Stellen

General Electric (GE) hat laut Gewerkschaften und Personalverbänden einen weiteren Stellenabbau angekündigt. Dieses Mal sollen bis zu 83 Stellen im Bereich Steam Power und bei der Tochter FieldCore abgebaut werden.

Dort sind heute den Angaben zufolge 380 Personen beschäftigt. Während noch die Konsultationsprozesse zu den geplanten Kahlschlägen bei GE Grid (562 Stellen in Oberentfelden) und GE Gas (84 Stellen in Baden) liefen, komme schon der nächste Hammer, schreiben die Gewerkschaften Unia und Syna, die Angestellten Schweiz und der Kaufmännische Verband in einer gemeinsamen Mitteilung vom Freitag. Insgesamt plant GE damit den Abbau von über 700 Arbeitsplätzen.

Das Vorgehen von GE, im Monatsrhythmus neue Massenentlassungen ankündigen, sei respektlos gegenüber der Belegschaft. Die Personalvertretungen und die Verbände verlangten, dass GE Schluss mache mit dieser Salamitaktik des schrittweisen Abbaus. Sie wollen sich auch gegen diesen Abbau wehren. Seit 2016 mache GE praktisch jedes Jahr mit grossen Abbauplänen Schlagzeilen. 2019 etwa hatte der Konzern den Abbau von rund 450 Jobs in Baden und Birr angekündigt. Nach Abschluss des Konsultationsverfahrens erhielten schliesslich 200 Mitarbeitende den blauen Brief.

GE müsse nun transparent darlegen, wie die bestehende Produktion in der Schweiz langfristig erhalten werde, fordern die Gewerkschaften und Personalverbände. GE war bislang für eine Stellungnahme nicht zu erreichen.