Doppelter Profit bei energetischen Sanierungen

Wer seine Ölheizung durch ein Heizsystem mit erneuerbaren Energien ersetzt, erhält ab sofort höhere Förderbeiträge.

Hausbesitzer erhalten ab sofort mehr Geld, wenn sie ihre Gebäude energetisch auf den neusten Stand bringen wollen. Möglich gemacht hat dies die Annahme des Gegenvorschlags zur Initiative «Geld zurück in den Kanton Schwyz» im letzten Jahr. Mangels eines kantonalen Förderprogramms erhielt der Kanton vom Bund bislang nur den Sockel­beitrag in der Höhe von 2 Mio. Franken. Da nun ein Programm vorhanden ist, das vom Kanton mit 2,5 Mio. Fr. jährlich unterstützt wird, fliesst auch mehr Geld aus der CO2-Abgabe des Bundes. Zusätzlich 5 Mio. Fr. stehen ab sofort zur Verfügung, insgesamt sind es 9,5 Mio. Franken.
Geld gibt es vorab für die energetische Gebäudesanierung und die Umstellung auf Wärmeerzeugung mit rege­nerativen Energien. Die Beiträge an die Sanierung der Gebäudehülle werden verdoppelt und die Beiträge an den Ersatz von Öl-, Erdgas- und Elektroheizungen durch ein Heiz­system mit erneuerbaren Energien werden ebenfalls deutlich angehoben.
Der Kanton empfiehlt dazu eine Impulsberatung durch einen Energieexperten. Eine Fachperson wird dabei das Gebäude besichtigen und vor Ort über die Möglichkeiten beraten, wie die Heizung ersetzt werden könnte. Gemeinsam soll dann das passende, erneuerbare Heizsystem für die Liegen­schaft ausgesucht werden. Die Beratungskosten von 500 Fr. werden vom Kanton vollumfänglich übernommen. Um die Ziele der Energiestrategie 2050 des Bundes zu erreichen, spielt der Gebäudebereich laut dem Kanton eine wichtige Rolle. Viele Gebäude seien immer noch ungenügend gedämmt und würden mit Öl oder Erdgas beheizt.

Vollständiger Artikel in der Ausgabe vom Dienstag, 12. Januar, zu lesen

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