Coronafälle bei Schweizer Beachvolley-Gegnern

In Tokio sind gleich zwei Beachvolleyballer positiv auf das Coronavirus getestet worden, die in dieselben Gruppen zugelost sind wie Schweizer Duos. Die Auswirkungen auf das Programm sind unklar.

Aus dem tschechischen Team, das in Tokio besonders viele positive Corona-Fälle zu beklagen hat, ist Marketa Slukova betroffen, deren Ehemann und Trainer Simon Nausch zuvor bereits positiv getestet worden war. Slukova und ihre Partnerin Barbora Hermannova sollten am Montag die zweiten Gruppengegnerinnen von Nina Betschart und Tanja Hüberli sein.

Der positive Test sei eine «riesige Enttäuschung», teilte die 33-Jährige mit. Sie habe «geweint, geschimpft und wieder geweint». Nach Angaben eines Sprechers des Nationalen Olympischen Komitees (NOK) muss Slukova nun für zehn Tage in Quarantäne, ihre Teilnahme an den Spielen in Tokio sei damit praktisch ausgeschlossen.

Bereits am Tag zuvor war das Virus bei einem amerikanischen Beacher nachgewiesen worden. Gemäss amerikanischen Medienberichten, die vom NOK der USA noch nicht bestätigt worden sind, handelt es sich um Taylor Crabb, der zusammen mit Jacob Gibb in der Gruppe mit Mirco Gerson und Adrian Heidrich eingeteilt ist.

Im Fall der Tschechen leitete das NOK eine Untersuchung ein. Im Fokus stehe die Frage, ob vor, während und nach dem Charterflug nach Tokio alle Vorsichtsmassnahmen eingehalten worden seien, hiess es in einer Mitteilung. Total fünf Mitglieder der Delegation, unter ihnen drei Sportler, sind bereits positiv getestet worden.