Braucht es jetzt ein Zertifikat, um in der Kirche zu beten?

Die Pfarrei Altendorf kennzeichnet ihre Gottesdienste, für welche man ein Zertifikat benötigt, auf dem Pfarreiblatt mit einem «Z».

In rund drei Monaten ist Weihnachten. Damit wächst die Vorfreude auf die Weihnachts­gottes­dienste. Denn für viele ist ein ­Besuch in der Kirche an Heiligabend kaum mehr wegzudenken. Leider werden die Kirchen diese Weihnachten wohl kaum von Besucher­strömen überschwemmt werden.Grund dafür ist die neue Zertifikatspflicht des Bundes. Solange eine kirchliche Veranstaltung oder ein Gottesdienst weniger als 50 Personen zählt, funktioniert die Durchführung problemlos. Es wird lediglich weiterhin eine Maskentragpflicht gelten. Sobald aber 51 Personen Interesse am Besuch eines Gottesdiensts haben, wird es problematisch. Der Zugang zu kirchlichen Veranstaltungen wird dann nur Personen mit einem Zertifikat erlaubt. Der Anteil der ungeimpften Bevölkerung ist weiterhin gross, ein Coronatest wird ab dem 1. Oktober für jeden kostenpflichtig und der Status «Genesen» hält lediglich für sechs Monate. Damit wird klar, dass kaum alle Besuche­rinnen und Besucher der Kirche über ein Zertifikat verfügen dürften. Diese Tatsache lässt die Pfarr­ämter etwas ratlos zurück. Sie sind einerseits den Entscheidungen des Bundes und der Schweizerischen Bischofs­konferenz unterstellt, möchten aber gleichzeitig niemandem den Besuch der Kirche verwehren. Die Pfarrämter in Ausserschwyz haben verschiedene Ansätze, wie sie die Regelungen mit der Zertifi­kats­pflicht umsetzen können.

Vollständiger Artikel in der Ausgabe vom Mittwoch, 15. September, zu lesen

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