IOC teilt grosse Sorge über FIFA-Pläne zur Zwei-Jahres-WM

Das Internationale Olympische Komitee (IOC) teilt die grosse Besorgnis über die Pläne des Fussball-Weltverbandes FIFA, die Weltmeisterschaft künftig im Zwei-Jahres-Rhythmus auszurichten.

Zugleich unterstützt das IOC die Forderungen für eine «breitere Konsultation» aller Betroffenen zu diesen Gedankenspielen.

Sowohl internationale Sportorganisationen, nationale Fussballverbände, Vereine und Spieler als auch Spielerorganisationen und Trainer hätten ihre «starken Vorbehalte und Besorgnis» in Bezug auf die FIFA-Pläne zum Ausdruck gebracht, sagte IOC-Sprecher Mark Adams bei einer Online-Medienrunde nach der Sitzung der Exekutive.

In der entsprechenden IOC-Mitteilung wird davor gewarnt, dass sich ein um zwei Jahre verkürzter WM-Rhythmus auch auf andere Sportarten – unter anderem Tennis, Radsport, Golf, Turnen, Leichtathletik und die Formel 1 – negativ auswirken würde. «Das würde die Vielfalt und die Entwicklung des Sports ausserhalb des Fussballs untergraben», wird in dem Statement betont.

Zudem würde die damit verbundene Ausweitung des Kalenders im Männerfussball künftig zu grossen Herausforderungen für den Frauenfussball führen. Eine Umsetzung der FIFA-Pläne würde auch zu einer massiven Belastung für die physische und mentale Gesundheit der Spieler führen.