Davos schlägt Lakers 4:3 nach Rückstand bis 90 Sekunden vor Schluss
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Roland Hartmann  
12. Dezember 2021
Vor der zweiten Nationalmannschaftspause liefern sich Davos und die Lakers ein grandioses Spitzenspiel, das die Bündner im Finish mit 4:3 in der Verlängerung gewinnen. Was für ein Spiel! Der HC Davos legte los wie die Feuerwehr und ...

Davos schlägt Lakers 4:3 nach Rückstand bis 90 Sekunden vor Schluss

Vor der zweiten Nationalmannschaftspause liefern sich Davos und die Lakers ein grandioses Spitzenspiel, das die Bündner im Finish mit 4:3 in der Verlängerung gewinnen. Was für ein Spiel! Der HC Davos legte los wie die Feuerwehr und ...

Vor der zweiten Nationalmannschaftspause liefern sich Davos und die Lakers ein grandioses Spitzenspiel, das die Bündner im Finish mit 4:3 in der Verlängerung gewinnen.

Was für ein Spiel! Der HC Davos legte los wie die Feuerwehr und führte nach acht Minuten 2:0. Im zweiten Abschnitt demonstrierten indes die Rapperswil-Jona Lakers, dass auch sie mittlerweile über die Qualität eines Spitzenteams verfügen. Die Lakers machten im zweiten Abschnitt aus dem 0:2 ein 3:2. Für die Goals vom 1:2 zum 3:2 benötigte Rapperswil-Jona in der Schlussphase des zweiten Drittels bloss 80 Sekunden.

Das letzte Wort im Spiel hatten aber wieder die Davoser. Andres Ambühl glich 90 Sekunden vor Schluss zum 3:3 aus – nachdem die Lakers mehrere Möglichkeiten zur Vorentscheidung vergeben hatten. In der Verlängerung gelang Matej Stransky sieben Sekunden vor dem Penaltyschiessen in Überzahl das 4:3-Siegtor.

Dank der späten Wende muss sich Davos kurz vor dem Spengler Cup (und nach dem 1:3 vom Samstag in Bern) keine Gedanken über ein Null-Punkte-Wochenende machen. Und die Lakers? Auch die Rapperswiler dürfen trotz der Niederlage auf ihre letzte Woche stolz sein. Letzten Dienstag besiegten die Lakers in Rapperswil mit 6:5 die ZSC Lions mit dem wohl bestbesetzten Team der National League. Am Samstag entzauberten sie Meister Zug mit 5:2. Und in Davos fehlten bloss 90 Sekunden zum 13. Sieg in 16 Spielen.

In der Tabelle behaupteten die Lakers den zweiten Platz; der Rückstand auf Leader Freiburg beträgt vier Punkte. Nach Verlustpunkten stehen Zug (3.) und Davos (4.) aber eher besser da als die Rapperswiler.

Davos – Lakers 4:3 (2:0, 0:3, 1:0, 1:0) n.V.

4365 Zuschauer. – SR Wiegand/Stolc (SVK), Cattaneo/Duarte. – Tore: 3. Zgraggen 1:0. 10. Wieser (Ambühl, Corvi) 2:0. 26. Albrecht (Cervenka) 2:1. 39. (38:16) Lammer 2:2. 40. (39:36) Albrecht (Profico/Powerplaytor) 2:3. 59. Ambühl (Corvi) 3:3. 64. Stransky (Corvi/Powerplaytor) 4:3. – Strafen: 4mal 2 Minuten gegen Davos, 3mal 2 Minuten gegen Rapperswil-Jona Lakers. – PostFinance-Topskorer: Stransky; Cervenka.

Davos: Aeschlimann; Nygren, Heinen; Dominik Egli, Wellinger; Zgraggen, Jung; Stoop, Barandun; Stransky, Rasmussen, Simic; Wieser, Corvi, Ambühl; Schmutz, Prassl, Pospisil; Ritzmann, Canova, Knak.

Rapperswil-Jona Lakers: Nyffeler; Aebischer, Maier; Bircher, Profico; Moor, Jelovac; Pezzullo; Lammer, Albrecht, Cervenka; Brüschweiler, Rowe, Ramsauer; Wick, Dünner, Forrer; Zangger, Mitchell, Neukom.

Bemerkungen: Davos ohne Bromé, Chris Egli, Frehner und Nussbaumer (alle verletzt), Rapperswil-Jona Lakers ohne Baragano, Djuse, Lehmann, Moses, Sataric, Vouardoux (alle verletzt), Eggenberger und Wetter (beide krank).

Rangliste:

1. Fribourg-Gottéron 31/66. 2. Rapperswil-Jona Lakers 33/62. 3. Zug 30/60. 4. Davos 30/59. 5. Biel 32/55. 6. ZSC Lions 30/47. 7. Lugano 31/44. 8. Lausanne 29/43. 9. Bern 30/42. 10. Ambri-Piotta 33/39. 11. Genève-Servette 30/38. 12. SCL Tigers 32/30. 13. Ajoie 31/18.

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