Sind persönliche Daten den Preis eines Glaces wert?

Wenn Sie nichts für ein Produkt zahlen, sind Sie das Produkt.

Datenschutz wird je länger desto mehr ein Thema, seit bekannt wurde, dass grosse Social Media Konzerne und Suchmaschinen die Leute «ausspionieren». Auch Kundenkarten bei Grossverteilern und Detailhändlern, persönliche Angaben für Wettbewerbe oder Umfragen gehören in diese Kategorie.
«Man kann sich fast nur auf der Alp ohne Internet vor den Einflüssen der modernen Kommunikation schützen», sagt Markus Schärli, IT-Spezialist des Kantonalen Datenschutzbeauftragten. In der Alltags- und Geschäftswelt seien das Internet und seine unzähligen Kommunikationsmöglichkeiten kaum mehr wegzudenken. «Deshalb ist die Schulung aller Personen so wichtig», postuliert Schärli. Das Büro sei daran, für Behörden Schulungen über die Informationssicherheit durchzuführen.
Vor allem aber trage jeder selber die Verantwortung, was und wo er oder sie etwas poste. «Vielleicht kann ein Post über drei Wochen Ferien im Ausland ein Sicherheitsrisiko darstellen. Oder man bekommt dieselbe ­Werbung immer wieder, wenn man einmal ein bestimmtes Produkt oder eine bestimmte Webseite angeklickt hat», erklärt Schärli das Problem.
Im Falle der Threema App und ihrer Gratiskonkurrenten stelle sich natürlich auch die Frage: «Kann ich auf eine App ganz verzichten?» Grundsätzlich müssten die AGB und die
Cookie-Richtlinien gelesen werden, dann sehe man klarer.

Vollständiger Artikel in der Ausgabe vom Freitag, 29. Juli, zu lesen

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