Ein Quintett schlägt in Lausanne auf
Sport
24. Juli 2023

Ein Quintett schlägt in Lausanne auf

Ohne Belinda Bencic rücken die anderen Schweizerinnen beim Ladies Open in den Fokus. Etwa: Simona Waltert.

Nach der Absage von Belinda Bencic sind am Tennis-WTA-250-Turnier in Lausanne die anderen Schweizerinnen gefordert. Fünf Einheimische sind für die Ladies Open gemeldet. Darunter auch Simona Waltert (Bild), die im letzten Jahr am Genfersee gross aufspielte. Die 22-jährige Bündnerin (WTA131) überraschte 2022 mit einem Startsieg gegen die topgesetzte Amerikanerin Danielle Collins, die damals noch in den Top 10 klassiert war. Erst in den Viertelfinals war Walterts Höhenflug zu Ende.

Seither hat die Churerin zwei Meilensteine ihrer noch jungen Karriere erreicht. Im Mai zog die Schweizerin in Paris erstmals in die Hauptrunde eines Grand-Slam-Turniers ein, wobei sie sich gar in die zweite Runde spielte. Zuletzt überstand sie sich auch in Wimbledon die Qualifikation. In Lausanne trifft sie in der ersten Runde allerdings gleich auf die Rumänin Ana Bogdan (WTA 49).

Wildcard für Naef

Neben Waltert sind auch Jil Teichmann (WTA124), Viktorija Golubic (WTA120) und Simona Bandecchi (WTA 428) in Lausanne gemeldet. Zudem teilten die Organisatoren mit, dass die diese Woche noch am Hopman Cup engagierte Céline Naef (WTA 157) eine Wildcard für die vierte Austragung des Sandplatzturniers im Waadtland erhält. Zuletzt feierte die 18-jährige Feusisbergerin in Wimble-don ihre Premiere im Hauptfeld eines Major-Turniers.

Mit «Wunderkind» Andrejewa Ein Coup einer Schweizerinnen scheint angesichts des eher bescheidenen Teilnehmerfeldes nicht unmöglich. Als Nummer1 gesetzt geht die Rumänin Irina Camelia Begu (WTA31) ins Turnier. Gespannt darf man auf Mirra Andrejewa (WTA 66) sein. Die im April 16Jahre alt gewordene Russin sorgte sowohl am French Open wie auch in Wimbledon für Furore und erreichte als Qualifikantin die 3.Runde respektive die Achtelfinals. (sda)