Enttäuscht: Die Schweizer Mittelfeldspielerin Lia Wälti hockt nach der Niederlage gegen Spanien auf dem Rasen. Bild Michael Buholzer / Keystone
Sport
Enttäuschung und Perspektive
Für die Schweizerinnen geht die Weltmeisterschaft ähnlich zu Ende wie jene ihrer männlichen Kollegen einige Monate zuvor in Katar: mit einer brutalen Niederlage, die es auch zu relativieren gilt.
Inka Grings nahm sich nach dem 1:5 gegen Spanien noch auf dem Spielfeld viel Zeit, um zu den Spielerinnen zu sprechen. In erster Linie ging es der Deutschen darum, einzuordnen. Festzuhalten, gegen wen man die Niederlage kassiert hat, und daran zu erinnern, welchen Weg die Schweiz bis da-hin gegangen war. «Wir können stolz sein, wie wir uns präsentiert haben, vor allem in der Vorrunde», hielt G...
