Zeitgemässe Produktion von frischem Gemüse ermöglichen

Auf dieser Wiese im Neuland Reichenburg, auf der auch schon Doppelfolienhäuser standen, möchte Peter Kistler moderne Gewächshäuser bauen.

Eine nachhaltige, regionale Gemüseproduktion, mit Solarmodulen bestückte Hallendächer und -fassaden, Wärmepumpen, die mit deren Strom laufen – und dereinst sogar eine eigene Wasserstoffproduktion. All dies tönt visionär und so ist es auch.
Einen ersten Schritt in die Zukunft möchte Peter Kistler mit seinem Betrieb, der Kistler Gemüsebau AG, in Reichenburg am Sonntag, 3. März, machen. Dann ist die Abstimmung über die Umzonung des von ihm bewirtschafteten Landes der Allgemeinen Genossame Reichenburg. Insgesamt sollen 12 Hektaren von der Landwirtschaftszone in eine Speziallandwirtschaftszone für Gemüsebau umgezont werden. Auf dem Land sollen Gewächshäuser aus Glas gebaut werden. «Es ist und bleibt Landwirtschaftsland», sagt Peter Kistler dazu.
Kistler hofft, den Betrieb fit für die Zukunft zu machen. Denn irgendwann tritt der 57-Jährige kürzer. «Das Geld kann man einmal nicht mitnehmen», wirft er ein. Er ist dabei, mögliche Führungsleute aufzubauen. Denn dass es weitergeht, ist der Gemüsebauer fest überzeugt. «Schliesslich ist der Neulandhof der sonnigste Ort von Reichenburg und die Lastwagen können von hier direkt zur Autobahn gelangen.»
Die Kistler Gemüsebau AG liefert ihre Erzeugnisse an Grossverteiler und verkauft sie direkt an Privatkunden. Sie beschäftigt rund 45 Mitarbeiter, nach dem Ausbau könnten es doppelt so viele werden.

Vollständiger Artikel in der Ausgabe vom Montag, 12. Februar, zu lesen

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