65-Jähriger bestreitet vor Gericht in Hinwil ZH alle Vorwürfe
Ein 65-jähriger Schweizer hat am Dienstag vor dem Bezirksgericht Hinwil ZH bestritten, seine Tochter über Jahre hinweg regelmässig sexuell missbraucht zu haben. Die Staatsanwaltschaft beantragt eine 15-jährige Freiheitsstrafe.
«Das hat nie stattgefunden, es entspricht nicht der Wahrheit», sagte der Beschuldigte während seiner Befragung am Dienstagmorgen mehrfach, als ihn die Richterin mit den Vorwürfen aus der Anklageschrift konfrontierte. Die Anklage listet detailliert auf, wie der Vater seine Tochter sexuell missbraucht haben soll, als diese zwischen 6 und 15 Jahren alt war.
Die Art der Übergriffe reichte laut Anklage von Berührungen am Gesäss und im Intimbereich bis hin zum Geschlechtsverkehr, als das Mädchen einige Jahre älter war. Die Mutter des Kindes war während der Übergriffe meist abwesend oder bekam nichts davon mit.
