Josi erneut Matchwinner für die Predators
Roman Josi trifft für die Nashville Predators beim 4:3-Sieg nach Verlängerung über die Edmonton Oilers doppelt. Entscheidenden Einfluss hat auch Janis Moser beim elften Sieg in Serie von Tampa Bay.
Nachdem die Predators vor Heimpublikum zweimal eine Führung aus der Hand gegeben hatten, sahen sie sich nach dem 2:3 durch Zach Hyman kurz nach Spielhälfte gar mit einem Rückstand konfrontiert. Nur 38 Sekunden später traf Josi jedoch mit einem Slapshot von unweit der blauen Linie. In der Verlängerung, als pro Team nur noch drei Spieler auf dem Eis standen, zwang er nach einem schnellen Gegenangriff Goalie Tristan Jarry zu einem Ausflug, an dessen Ende der 35-Jährige auf Zuspiel von Brady Skjei aus spitzem Winkel ins verwaiste Tor traf. Wenig überraschend wurde der Verteidiger zum Spieler des Spiels gewählt.
Bereits vor zwei Tagen beim 3:2-Sieg über Washington war Josi mit einem Treffer und zwei Assists der Matchwinner für sein Team gewesen. Nashville macht durch den zweiten Sieg in Folge weiter Boden gut im Kampf um die Playoff-Plätze.
Keine Sorgen um die Teilnahme an den Playoffs machen müssen sich die Tampa Bay Lightning. Das beste Team der Eastern Conference reihte den elften Sieg aneinander. Massgeblichen Anteil am Erfolg im Penaltyschiessen über die Pittsburgh Penguins hatte Janis Moser. Der Bieler erzielte den einzigen Treffer für sein Team aus dem Spiel heraus. Sechs Minuten vor der dritten Sirene profitierte er von einem Fehler von Arturs Silovs. Der Goalie der Penguins liess den Puck aus seiner Fanghand fallen, Moser staubte ab. Im Penaltyschiessen, das Jewgeni Malkin mit seinem Treffer drei Minuten später erzwang, behielten die Lightning die Oberhand.
Derweil geht der Höhenflug der Winnipeg Jets weiter. Nach elf Niederlagen am Stück – aufgrund der Baisse steht die Franchise aus der kanadischen Provinz Manitoba deutlich ausserhalb der Playoff-Plätze – gewannen die «Serientäter» mit Nino Niederreiter in der Nacht auf Mittwoch die dritte Partie in Folge. Zwar schenkten die Jets beim 5:4-Sieg über die New York Islanders einen 3:0-Vorsprung innerhalb von weniger als drei Minuten her. Im torreichen Mitteldrittel, als nicht weniger als sieben Treffer fielen, hatten sie jedoch die passende Antwort bereit und zogen vorentscheidend auf 5:3 davon. Niederreiter, der bei den letzten beiden Siegen jeweils einen Assists verbuchen konnte, blieb ohne Skorerpunkt und verliess das Eis mit einer Minus-1-Bilanz.
