Helvetic Mercenaries vor ungewisser Zukunft
Das Chaos im europäischen American Football nimmt kein Ende. Nach einer neuerlichen Kehrtwende steht das Schweizer Team Helvetic Mercenaries vor einer ungewissen Zukunft.
Die European Football Alliance (EFA) kehrt nach wenigen Wochen der Kooperation wieder zur Eigenständigkeit zurück und beendet die Gespräche mit der konkurrierenden European League of Football (ELF).
Die EFA begründet den Schritt mit fehlender finanzieller Stabilität und Transparenz und setzt nun auf ein NFL-inspiriertes Modell, bei dem die Liga gemeinschaftlich von den Mitgliedsfranchises geführt wird.
Aktuell umfasst die EFA acht Franchises aus sieben Ländern, die gemeinsam den Weg der Liga mittragen sollen. Nicht mit dabei sind die Helvetic Mercenaries, bisher Teil des gemeinsamen Projekts. Der Schweizer Vertreter betont in einer Stellungnahme seine Loyalität zum American Football und die Einhaltung aller vertraglichen Verpflichtungen.
Gleichzeitig fordern die Mercenaries verbindliche Klarheit für ihre Planung, um bestehende Verträge mit Spielern, Partnern und Dienstleistern nicht zu gefährden. Die Organisation betont, dass dies nicht das Ende der Mercenaries sei und alternative Szenarien bereits geprüft werden. Über die nächsten Schritte will man zeitnah informieren.
