Franzoni erneut der Schnellste, Monney wieder bester Schweizer
Giovanni Franzoni ist auch im zweiten Training zur Abfahrt in Kitzbühel der Schnellste. Alexis Monney als bester Schweizer büsst im 5. Rang eine halbe Sekunde auf den Italiener ein.
Franzoni mausert sich mit seiner zweiten Trainingsbestzeit zum Favoriten für die Abfahrt am Samstag. Der 24-jährige Emporkömmling, der in Wengen den Super-G gewann und in der Abfahrt trotz ungünstiger Startnummer als Dritter auf das Podest fuhr, bekundete auf seiner erst fünften Fahrt auf der Streif wiederum keine Mühe.
Am nächsten kam dem Trainingsschnellsten Nils Alphand. Der Franzose büsste lediglich neun Hundertstel auf den Italiener ein. Der Österreicher Stefan Babinsky (+0,29 Sekunden) und Franzonis Landsmann Christoph Innerhofer (+0,39) blieben die einzigen Fahrer, die weniger als eine halbe Sekunden einbüssten.
Alexis Monney war wie schon am Dienstag der schnellste Schweizer und bestätigte nach Platz 2 im Rennen des Vorjahres, dass er ausgezeichnet mit der Streif zurechtkommt. Marco Odermatt büsste als Neunter knapp eine Sekunde auf Franzoni ein, Alessio Miggiano rund eine Viertelsekunde mehr. Franjo von Allmen verlor nach einem Fehler unmittelbar vor der Traverse beinahe vier Sekunden.
Aleksander Kilde wird die Abfahrt am Samstag nicht bestreiten. Der Norweger, der diese Saison sein Comeback gegeben hat, lässt die Hahnenkammabfahrt aufgrund von Beschwerden in der Schulter aus. Der 33-Jährige verzichtete bereits auf die Rennen in Wengen, wo er sich vor zwei Jahren die schweren Verletzungen zugezogen hatte.
