Das sagt Stephan Lichtsteiner bei seiner Vorstellung
Stephan Lichtsteiner tritt zum ersten Mal als Trainer des FC Basel vor die Medien. Der ehemalige Captain der Schweizer Nationalmannschaft gibt sich kämpferisch und verspricht dominanten Fussball.
Lichtsteiner wurde bei seinem ersten Auftritt vom Sportchef Daniel Stucki begleitet. Nachfolgend die wichtigsten Aussagen der beiden Protagonisten.
Lichtsteiner über die Herausforderung FCB und persönliche Chance:
«Die Herausforderung ist enorm, klar. Vor allem mit den drei bevorstehenden Big Games. Ich traue mir aber zu, diese grosse Aufgabe zu packen. Ich will diese Chance ergreifen.»
Stucki über das Wagnis mit dem als Trainer auf Profi-Stufe unerfahrenen, vom Erstligisten Wettswil-Bonstetten kommenden Lichtsteiner:
«Es ist ein Risiko für beide Seiten, klar. Aber es gibt diverse Beispiele, wo es geklappt hat: Pep Guardiola beim FC Barcelona nach einem Jahr im Nachwuchs. Vincent Kompany bei Bayern München, nachdem er Spielertrainer bei Anderlecht war und mit Burnley aus der Premier League abstieg. Andrea Pirlo zu Beginn bei Juventus Turin. Es gibt auch negative Beispiele, das stimmt, aber für uns ist es eine grosse Chance, jemanden wie Stephan Lichtsteiner für uns zu gewinnen, der ein grosser Spieler war. ‘Steph’ war bei uns im Nachwuchs sehr wissbegierig, sehr akribisch, sehr detailversessen, sehr professionell. Er war keiner, der glaubte, alles schon zu wissen. Er erinnerte mich an Lucien Favre in meiner Zeit als Spieler.»
Lichtsteiner über den Kontakt in den letzten Tagen:
«Wir sind schon lange im Kontakt, auch durch die Zeit im Nachwuchs des FCB. Es war immer ein Thema, die U21 zu übernehmen und dort den Feinschliff zu holen. Jetzt hat sich die Chance bei der ersten Mannschaft ergeben, und die will ich ergreifen.»
Lichtsteiner über seine Vorstellungen:
«Ich versuche, glaubhaft zu sein, dann wird mir die Mannschaft folgen. Ich stelle mir einen Fussball vor, der zu mir passt und der zur Mannschaft passt: einen mit Mut und Überzeugung. Dominanter Fussball ist sicher das, was ich anstrebe. Wir haben grosse Qualität im Kader, ich bin überzeugt, dass wir das umsetzen können. Und es geht nichts über das Team – das Team steht immer im Vordergrund, und jeder sollte immer wissen, was er zu tun hat. In den ersten Tagen geht es vorerst darum, wie wir Chancen und Tore kreieren.»
