Die Grippewelle lässt in der Schweiz wieder nach
Die Grippewelle lässt nach. Die Grippeaktivität sei zwar immer noch hoch, scheine aber ihren Höhepunkt vorläufig überschritten zu haben, heisst es in der neuesten Situationsbeurteilung des Bundesamts für Gesundheit (BAG).
In der vergangenen Woche wurden in der Schweiz und Liechtenstein 18,65 laborbestätigte Grippefälle je 100’000 Einwohnerinnen und Einwohner gemeldet, wie aus den am Mittwoch veröffentlichten BAG-Zahlen hervorgeht. Das sind rund ein Viertel weniger als in der Vorwoche.
Der bisherige Höhepunkt der Grippewelle wurde in der ersten Woche des Jahres und damit vier Wochen früher als im letzten Jahr erreicht. Zudem fiel die Grippewelle etwas stärker aus als im Vorjahr: In der Woche mit der grössten Grippeaktivität wurden in diesem Winter 3330 Fälle verzeichnet, im Vorjahr wurde der Höhepunkt mit 3114 Fällen erreicht.
Auch das häufige Atemwegsvirus RSV hat laut dem BAG seien Höhepunkt möglicherweise bald erreicht. Die Viruslast von RSV im Abwasser stagniert demnach in den meisten Regionen. Die aktuelle wöchentliche Positivitätsrate liegt laut dem BAG im Wertebereich der letzten drei Jahre.
