Lonza wächst nach Übernahme stark
Lonza ist wieder im Wachstumsmodus. Der Pharmazulieferer hat 2025 nicht zuletzt dank des Kaufs einer grossen Produktionsanlage von Roche in Kalifornien kräftig zugelegt.
Der Umsatz von Lonza stieg im fortgeführten Geschäft um 19,2 Prozent auf 6,53 Milliarden Franken, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Im Vorjahr noch hatte dem Unternehmen der Wegfall des grossen Moderna-Auftrags für die Corona-Impfung zu schaffen gemacht.
Den Umsatz getrieben hat nicht zuletzt auch die Übernahme der früheren Roche-Anlage. Denn ohne den Vacaville-Standort hätte das Wachstum im niedrigen Zehner-Prozentbereich gelegen, erklärte Lonza.
Der Betriebsgewinn («Core-EBITDA») stieg mit plus 24,9 Prozent auf 2,06 Milliarden Franken noch stärker als die Verkäufe. Die Marge nahm entsprechend von 30,2 auf 31,6 Prozent zu.
Am Ende der Erfolgsrechnung standen 909 Millionen Franken als Reingewinn, nach 602 Millionen im Vorjahr. Die Dividende soll um einen auf 5 Franken je Aktie steigen.
Zu der Ende 2024 angekündigten Trennung von der Division Capsules & Health Ingredients (CHI) erklärte sich Lonza in dem Communiqué nicht weiter.
2026 rechnet Lonza im Kerngeschäft mit einem Umsatzwachstum in Lokalwährungen von 11 bis 12 Prozent. Und die Kern-EBITDA-Marge auf über 32 Prozent steigen.
