Mann steht für Schüsse auf dem Zuger Landsgemeindeplatz vor Gericht
Mutmasslich aus Rache für eine Ohrfeige soll ein heute 31-Jähriger 2024 in der Stadt Zug zwei Schüsse auf einen Bekannten gefeuert haben. Am Mittwoch steht der Mann wegen versuchten Mordes vor dem Strafgericht Zug.
Die Staatsanwaltschaft wirft dem Beschuldigten zudem Gefährdung des Lebens sowie weitere Delikte vor. In der Anklageschrift fordert sie eine Freiheitsstrafe von 16 Jahren, eine Geldstrafe sowie eine Busse.
Dem kosovarischen Staatsangehörigen droht ein Landesverweis für die Dauer von 15 Jahren.
Es gilt die Unschuldsvermutung.
Zum Start der Gerichtsverhandlung am Mittwochmorgen kündigte der Beschuldigte an, vor dem Gericht keine Aussagen zu machen. Der Gerichtspräsident verzichtete deshalb in der Einvernahme darauf, ihm Fragen zu stellen.
Die Schüsse fielen in einer Märznacht 2024. Nach einer Auseinandersetzung auf dem Landsgemeindeplatz soll der Beschuldigte nach Hause gegangen und mit einer Pistole zurückgekehrt sein.
Dem angeschossenen Mann gelang die Flucht. Er musste operiert werden.
