Prix Art Humanité des Rotkreuzmuseums geht an Marc-Arthur Sohna
Der franco-kamerunische Künstler Marc-Arthur Sohna ist Träger des Prix Art Humanité des Internationalen Rotkreuz- und Rothalbmondmuseums in Genf. Mit der Auszeichnung ist eine Künstlerresidenz im Museum verbunden, wie das Museum am Freitag mitteilte.
Von März bis August werde der ausgezeichnete Künstler im Museum gemeinsam mit dem Publikum ein Kunstwerk schaffen, hiess es. Es sollen keramische Amulette entstehen und der Künstler werde moderierte Sessionen durchführen, die ausgehend von afrikanischen Mythen und Märchen zur Auseinandersetzung mit Solidarität und dem gesellschaftlichen Wandel anregen sollen, schrieb das Museum.
Als Abschluss der Residenz ist eine Tanzperformance angedacht. Die hergestellten Amulette sollen dabei zu einem Kostüm gebündelt werden.
Marc-Arthur Sohna hat 2025 seinen Master in Design Installation an der Haute école d’Art et de Design de Genève (HEAD) abgeschlossen.
Neben dem Prix Art Humanité werden zwei weitere Auszeichnungen vergeben. So erhält Lola Rust, Absolventin des Bachelorstudiengangs Schmuck- und Accessoire-Desing an der HEAD, den Publikumspreis. Der 2025 erstmals vergebene Internationale Preis geht an Mohamad Khamis. Er ist Absolvent des Masterstudiengangs Architektur und Urban Design an der Académie libanaise des Beaux Arts der Université de Balamand im Libanon.
Die Genfer Hochschule sowie die ihr angeschlossene Fondation AHEAD richtet den Prix Art Humanité zusammen mit dem Museum, dem Genfer Roten Kreuz und dem Internationalen Komitee vom Roten Kreuz aus. Ausgezeichnet werden Künstlerinnen und Künstler, die ihre Arbeiten auf das «Spannungsfeld zwischen Kunst und humanitärem Engagement» ausgerichten.
