Mixed-Curler lancieren Winterspiele nach Extraschlaufe mit Sieg
Das Schweizer Mixed-Curling-Team lanciert die Olympischen Spiele 2026 in Norditalien mit einem Sieg. Briar Schwaller-Hürlimann und Yannick Schwaller gewinnen gegen Estland 9:7 nach Zusatz-End.
Ein missratener letzter Stein der Esten im 4. End brachte dem Schweizer Duo am Mittwochabend in Cortina d’Ampezzo einen vermeintlich vorentscheidenden 4:1-Vorteil. Mit einem fehlerbehafteten letzten End machten es Schwaller-Hürlimann/Schwaller in ihrem ersten Spiel der Round Robin aber noch einmal spannend. Anstatt einen Vierpunktevorsprung ins Trockene zu bringen, ermöglichten sie den Esten Marie Kaldvee/Harri Lill im achten End noch den Ausgleich zum 7:7. Erst im Zusatz-End setzte sich das Schweizer Team schliesslich 9:7 durch.
Die ersten Spiele der Round Robin bildeten zwei Tage vor der offiziellen Eröffnungsfeier den wettkampfmässigen Auftakt zu den 25. Olympischen Winterspielen. Neben der Schweiz gewannen auch Schweden (10:3 gegen Südkorea), Grossbritannien (8:6 gegen Norwegen) und Kanada (10:5 gegen Tschechien) ihr erstes Spiel.
Nicht ganz nach Wunsch begannen die Spiele für die Organisatoren. Wegen eines Stromausfalls – oder technischen Problems – mussten die Partien in der 1955 erbauten Curling-Halle im ersten End für rund fünf Minuten unterbrochen werden. Die Partien seien wegen «technischer Wartung» unterbrochen, teilten die Organisatoren via Einblendung im TV-Bild mit. Bei den Athletinnen und Athleten herrschte kurzzeitig Verwirrung.
Das Mixed-Doppel steht zum dritten Mal im Programm der Winterspiele. Bei den ersten beiden Austragungen vertraten Jenny Perret und Martin Rios die Schweiz. Bei der Premiere 2018 holte das Duo Silber, vor vier Jahren belegte es den 7. Platz.
Für das Ehepaar Briar Schwaller-Hürlimann/Yannick Schwaller geht es bereits am Donnerstag (19.05 Uhr) gegen Südkorea weiter.
