Stade Lausanne-Ouchy bestraft den FC Luzern
Sport
February 4, 2026

Stade Lausanne-Ouchy bestraft den FC Luzern

Stade Lausanne-Ouchy steht erstmals im Halbfinal des Schweizer Cups. Die Waadtländer aus der Challenge League setzen sich gegen den formschwachen Super-League-Klub Luzern mit 2:1 durch.

Von einem Klassenunterschied konnte über die gesamte Spielzeit keine Rede sein. Auf der schlecht gefüllten Pontaise zeigten die Luzerner erst nach der Pause und mit dem Rücken zur Wand eine gewisse Dominanz, die sich ganz zum Schluss zum Powerplay steigerte. Mehr als der Anschlusstreffer zum 1:2 durch Lucas Ferreira in der 87. Minute sprang aber nicht heraus. Die letzte grosse Ausgleichsmöglichkeit von Lars Villiger vereitelte Lausannes Keeper Dany Da Silva in der siebenminütigen Nachspielzeit.

Der Oberklassige, der in der Super League gerademal zwei seiner letzten 15 Spiele gewonnen hat, bezahlte letztlich für eine katastrophale erste Halbzeit, in der er sich einen 0:2-Rückstand einhandelte. Nach etwas mehr als drei Minuten verwertete SLO einen Eckball durch den französischen Innenverteidiger Théo Barbet. In der 17. Minute doppelte Keasse Bah mit einem für FCL-Goalie Pascal Loretz eigentlich haltbaren Schuss nach.

Stade Lausanne-Ouchy verdiente sich die vorentscheidende Führung mit einer abgeklärten und entschlossenen Leistung gegen 45 Minuten lang unerklärlich mutlos agierende Luzerner. Der Vierte der Challenge League folgte damit dem Kantons- und Ligarivalen Yverdon, der am Vortag Neuchâtel Xamax bezwungen hatte, in den Halbfinal des Schweizer Cups.