Ein kompetitives Schweizer Quartett an der Para-Badminton-WM
Sport
February 5, 2026

Ein kompetitives Schweizer Quartett an der Para-Badminton-WM

Das vierköpfige Schweizer Team reist mit legitimen Ambitionen an die Para-Badminton-WM nach Manama. Besonders im Fokus steht Ilaria Olgiati.

In den letzten eineinhalb Jahren nahm Ilaria Olgiatis Karriere noch mehr Fahrt auf. Es begann mit der sensationellen Bronzemedaille an den Paralympics in Paris, ging weiter mit der perfekten EM im letzten Oktober in Istanbul und drei Goldmedaillen und fand den vorläufigen Höhepunkt in der Auszeichnung zur Para-Badminton-Spielerin des Jahres 2025 durch den Weltverband BWF.

Zuletzt war Olgiati die beste Spielerin der Welt ausserhalb Chinas und sie wird versuchen, an der WM an diese Leistungen anzuknüpfen. Prognosen gestalten sich indes schwierig, weil die chinesischen Spielerinnen sich international einmal mehr rar gemacht haben und deshalb ungesetzt sind – der Auslosung wird also grosse Bedeutung zukommen.

Bei den Frauen ist das Schweizer Medaillenpotenzial in jedem Fall da, speziell auch durch das Europameisterinnen-Doppel Cynthia Mathez/Ilaria Olgiati. Das Schweizer Vorzeigeduo hatte an den Paralympics Edelmetall hauchdünn verpasst. Mathez ihrerseits hat auch im Einzel schon wiederholt bewiesen, dass sie mit den Allerbesten mithalten kann.

Generell ist dem Schweizer Quartett, das an der EM mit sieben Medaillen die stärkste Delegation stellte, einiges zuzutrauen. Nationaltrainer Marc Lutz sagte kurz vor dem Abflug: «Wir haben gut trainiert. Alle sind fit und wir freuen uns auf die Herausforderung.»