Betroffenheit bei den Schweizerinnen nach Vonns Sturz
Sport
February 8, 2026

Betroffenheit bei den Schweizerinnen nach Vonns Sturz

Breezy Johnson wird Abfahrts-Olympiasiegerin, die Schweizerinnen landen alle ausserhalb der Top-10. Um Lindsey Vonn spielt sich derweil ein Drama ab. Die Reaktionen.

Die Stimmen zu Lindsey Vonns Sturz:

Malorie Blanc (20.): «Es ist ganz speziell hier im Zielraum nach Lindseys Sturz. Ich hoffe, dass es nicht zu schlimm ist. Sie hat es probiert, und ich habe mega viel Respekt davor, was sie gemacht hat. Es ist unglaublich, wie leise es hier war.»

Jasmine Flury (19.): «Es ist gerade nicht so ein Kessel, die Stimmung geht etwas verloren. Lindsey wollte das seit dem Sommer, jetzt kam Crans-Montana, das ging alles um die Welt. Deswegen wurde es hier, denke ich, auch leise bei ihrem Sturz.»

Janine Schmitt (17.): «Ich hoffe, Lindseys Sturz war nicht allzu schlimm. Ich habe den Sturz nicht gesehen, weil ich mich gerade am Umziehen war. Aber das ist vielleicht auch besser so.»

Die Stimmen zum Rennen:

Malorie Blanc (20.): «Es war ganz lustig, die Nummer 1 zu haben, ich finde das cool und habe es als etwas Positives genommen. Ich habe versucht, mich auf mich zu konzentrieren. Klar, ich bin ein bisschen enttäuscht, aber ich muss es als Erfahrung sehen. Gerade emotional war es viel die letzten Wochen, das spüre ich jetzt. Ich bin in einer Phase meiner Karriere, in der ich noch aufbaue, und das muss ich jetzt akzeptieren. Aber klar, ich bin hier, um schnell zu fahren, deswegen ist es ein bisschen frustrierend, wenn der Plan nicht aufgeht. Aber meine Karriere ist noch lange, und ich probiere das mitzunehmen für vier Jahre, wenn ich hoffentlich wieder starten kann. Ich bin noch am Lernen. Und man darf nicht vergessen, Olympia ist noch nicht fertig. Es gibt noch Chancen in der Team-Kombination und im Super-G.»

Jasmine Flury (19.): «Ich habe eigentlich gut angefangen und habe mich wohlgefühlt. Dann hat es mir unten die Ski verschnitten, da fehlt in der Folge das Tempo. Bis dorthin wäre es aber eigentlich ganz okay gewesen. Immerhin bleibe ich nach einer solchen Schrecksekunde im Moment und fahre weiter. Es ist noch offen, wer in der Team-Kombination antritt, aber ich würde sehr gerne nochmals hier runterfahren.»

Janine Schmitt (17.): Es hat sehr viel Spass gemacht, aber es war eine recht wilde Fahrt. Gestern konnte ich nur die Hälfte der Strecke fahren, deswegen war die Geschwindigkeit heute sicher ganz anders. Meine erste Olympia-Abfahrt, das ist sicher ein Meilenstein. Am Morgen war ich noch sehr nervös, das wurde auf den Start hin dann aber besser. Ich habe mich wirklich sehr gefreut, zu fahren, gerade bei diesem Wetter und diesem Panorama. Ich glaube, es könnte nicht schöner sein. Es hat wirklich sehr, sehr Spass gemacht.”