Schweizer Curler müssen über eine Stunde auf den Bus warten
Sport
9. Februar 2026

Schweizer Curler müssen über eine Stunde auf den Bus warten

In Cortina müssten nicht nur Volunteers und Journalisten auf den Bus warten, auch die Athleten selbst. Dario Cologna geht währenddessen auf Werbetour. Das sind die Olympia-Splitter vom Montag.

Cologna auf Werbetour in Cortina

Dario Cologna nutzte den rennfreien Tag der Langläufer im Val di Fiemme zu einem Abstecher nach Cortina d’Ampezzo. Im dortigen olympischen Dorf betrieb der vierfache Olympiasieger Werbung in eigener – und Schweizer – Sache. Der 39-jährige Bündner stellt sich nach einer Anfrage zur Wahl für die Athletenkommission des Internationalen Olympischen Komitees (IOC). Dafür in Frage kommen Sportlerinnen und Sportler, die an den laufenden oder den letzten Olympischen Spielen teilnahmen. Die Wahl ist am Donnerstag in einer Woche.

Das Warten auf den Bus

Das Warten auf den Bus ist an diesen Olympischen Spielen zumindest rund um Cortina ein Ärgernis für die tausenden Volunteers, die Journalisten und … selbst die Athleten. Das mussten die Schweizer Curler Briar Schwaller-Hürlimann und Yannick Schwaller am eigenen Leib erleben. Ihr «Rekord» liegt bei einer Stunde und zwanzig Minuten. Ab dem Freitag, 6. Februar sei es aber besser geworden, stellt Schwaller fest. «Für sie (die Organisatoren) haben die Spiele erst da angefangen», vermutet der Solothurner, der nach dem Ausscheiden im Mixed als Skip auch noch mit den Männern im Einsatz steht. Die Mixed-Teams begannen die Wettkämpfe allerdings bereits am 4. Februar, zwei Tage vor der Eröffnungsfeier.