Luzern feiert den zweiten Heimsieg der Saison
Der FC Luzern kommt zum erst zweiten Heimsieg in dieser Super-League-Saison. Die Innerschweizer entscheiden zum Auftakt der 24. Runde das Torfestival gegen die Grasshoppers mit 4:3 für sich.
Beiden in diesem Jahr in der Meisterschaft noch sieglosen Mannschaften war anzumerken, dass sie sich derzeit schwer tun. Der Wille war da und die offensive Einstellung stimmte, aber die Sicherheit fehlte oft. Die aktiveren Luzerner hatten trotz Schwächen in der Defensive verdientermassen das letzte Wort. Severin Ottiger traf in der 76. Minute mit einem Aussenrist-Schuss zum 4:3.
Bis zum Siegtor des drei Minuten zuvor eingewechselten Ottiger war es ein Hin und Her gewesen. Ein Missverständnis zwischen Goalie Pascal Loretz und Taisei Abe ermöglichte Tim Meyer in der 9. Minute die erste GC-Führung, die aber nur bis zur 15. Minute und dem Ausgleich von Oscar Kabwit hielt. Noch kürzer hatte das 2:1 der Zürcher Bestand. 78 Sekunden nach dem von Luke Plange verwerteten Handspenalty (35.) glich Matteo Di Giusto mit seinem achten Saisontor für den FCL wieder aus.
In der zweiten Halbzeit war es Luzern, das durch ein Eigentor von GC-Neuzugang Sven Köhler in der 53. Minute erstmals in Front ging. Rund fünf Minuten später leistete sich Lars Villiger einen fatalen Fehlpass, der Simone Stroscio ermöglichte, mit einem schönen Flachschuss auszugleichen. Nach dem 3:4 waren die Hoppers dann aber zu keiner Reaktion mehr fähig und reihten ein sechstes Spiel ohne Sieg aneinander.
