Die Schweizer Curlerinnen bleiben nach erster Niederlage auf Kurs
Sport
14. Februar 2026

Die Schweizer Curlerinnen bleiben nach erster Niederlage auf Kurs

Die Schweizer Frauen-Equipe muss am Samstag im olympischen Curling-Turnier die erste Niederlage hinnehmen, reagiert dann aber auf das 5:7 gegen Japan mit einem süssen 8:7 nach Zusatz-End gegen Kanada.

Nach zwei Siegen an Vortagen bezogen Skip Silvana Tirinzoni und ihre Teamkolleginnen Selina Witschonke, Carole Howald und Alina Pätz am Samstagvormittag gegen einen Kontrahenten die erste Niederlage, der seine ersten zwei Partien in diesem Turnier verloren hatte. Einige Stunden später rehabilitierten sich die Schweizerinnen mit einer starken Wende gegen den Angstgegner Kanada.

Gegen die Kanadierinnen um Skip Rachel Homan hatten Tirinzoni und Co. in den letzten Monaten unter anderem in den letzten beiden WM-Finals das Nachsehen. Auch in Cortina sah es zunächst nicht gut aus.

Nach einem gestohlenen Stein der Kanadierinnen im zweiten End und zwei weiteren Verlustpunkten im dritten gerieten die Schweizerinnen im Abendspiel mit 0:4 in Rücklage. Ein Viererhaus vom 2:5 zum 6:5 brachte sie im siebten End aber zurück ins Spiel und im Zusatz-End schliesslich zum dritten Sieg im vierten Round-Robin-Spiel.

Die Niederlage gegen Japan war die Folge von Fehlern, die sich die Schweizerinnen vorab in der zweiten Hälfte der Partie leisteten. Zudem war das Quartett des CC Aarau mehrmals nicht imstande, Ungereimtheiten im Spiel der Japanerinnen zu seinen Gunsten zu nutzen. Die Vorentscheidung führten die Asiatinnen im siebten und acht End herbei. Vorerst schrieben sie ein Zweierhaus, danach stahlen sie einen Stein, was die 6:4-Führung bedeutete.

Für die vierfache Weltmeisterin Tirinzoni sind es die dritten Olympischen Spiele. 2018 und 2022 schloss ihr Team das Turnier jeweils im 7. Rang ab. Weiter geht es für die Schweizerinnen in Cortina d’Ampezzo am Montag mit den Round-Robin-Spielen gegen Schweden (9.05 Uhr) und Grossbritannien (19.05 Uhr).