Impfkritiker demonstrieren in St. Gallen mit Rechtsextremen
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14. Februar 2026

Impfkritiker demonstrieren in St. Gallen mit Rechtsextremen

Am Samstag haben in St. Gallen mehrere hundert Personen gegen eine Impfpflicht demonstriert. An der Spitze des Demonstrationszugs der Bewegung Mass-Voll liefen zahlreiche Mitglieder der rechtsextremen Gruppierung Junge Tat.

Bevor sich die Demo nach dem Mittag beim Bahnhof in Bewegung setzen konnte, kam es zu einer Störaktion. Das sagte eine Sprecherin der Stadtpolizei St. Gallen der Nachrichtenagentur Keystone-SDA. Die Gruppierung «Ostschweiz Nazifrei» rief im Vorfeld zu einer unbewilligten Gegendemonstration auf.

Einige der rund 600 Demonstrierenden hielten Hellebarden in den Händen. Wegen Sicherheitsbedenken entzog die Polizei der Mass-Voll-Demonstration vor Ort schliesslich die Bewilligung.

Daraufhin durchbrachen die Demonstrierenden eine Polizeisperre und starteten einen Marsch durch die Altstadt. Dort kam es zu Scharmützeln. Die Polizei setzte Tränengas ein, um Zusammenstösse unterschiedlicher Gruppierungen zu verhindern.