Gipfel in Indien diskutiert über Auswirkungen von KI
Politik
16. Februar 2026

Gipfel in Indien diskutiert über Auswirkungen von KI

Unter dem Motto «Wohlergehen für alle, Glücklichsein für alle» diskutieren Regierungs- und Unternehmensvertreter sowie Experten aus aller Welt in Neu-Delhi über die realen Auswirkungen Künstlicher Intelligenz. «KI verändert heute verschiedenste Bereiche, darunter das Gesundheitswesen, die Bildung, Landwirtschaft, Regierungsführung und Unternehmen», schrieb Indiens Ministerpräsident Narendra Modi bei X zum Beginn der fünftägigen Konferenz AI Impact Summit.

Modi äusserte die Hoffnung, der Gipfel könne den weltweiten Diskurs über die verschiedenen Aspekte der KI bereichern. Dazu zählte er neben Innovation und Zusammenarbeit auch eine verantwortliche Nutzung der Technologie.

Zu der Konferenz haben sich neben anderen 20 Staats- und Regierungschefs beziehungsweise deren Stellvertreter angesagt, unter ihnen Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und sein brasilianischer Kollege Luiz Inácio Lula da Silva. Aus Deutschland ist Digitalminister Karsten Wildberger (CDU) angekündigt. Auch nehmen Top-Vertreter aus der Branche teil, wie OpenAI-Chef Sam Altman (ChatGPT) und Alphabet-Chef Sundar Pichai (Google).

Verantwortlicher Gebrauch

Ziel sei es, einen wirkungsorientierten und auf Menschen zentrierten Ansatz für KI voranzutreiben, teilte die indische Regierung mit. Es soll demnach kein reiner Technologie-Gipfel sein, sondern vielmehr eine Plattform zum Dialog darüber, wie KI unter anderem verantwortlich und praktisch genutzt werden kann.

Mit dem Gipfel knüpft Indien an ähnliche Veranstaltungen in den vergangenen Jahren in Grossbritannien, Südkorea und Frankreich an. Zum ersten Mal finde jetzt solch ein Treffen im Globalen Süden statt, hiess es. Auch will sich das Gastgeberland als wichtiger Akteur im Bereich der KI positionieren. Vor einem Jahr hatten rund 60 Staaten zum Abschluss eines KI-Aktionsgipfels in Paris eine transparente und nachhaltige Nutzung der Technologie mit einer international gültigen Reglementierung gefordert.