Wintersportler hat bei Lawinenniedergang in Davos Riesenglück
Ein Wintersportler ist am Montag in Davos Wolfgang GR von einer Lawine erfasst worden. Weil sein Arm aus den Schneemassen ragte, konnte er sich selbst einen Luftzugang graben. Schliesslich brachten ihn Bergretter unterkühlt ins Spital.
Der Unfall geschah um 14.30 Uhr, als der Wintersportler die markierte Piste in Richtung Besenbinder verliess, um im Pulverschnee zu fahren, wie die Kantonspolizei Graubünden am Dienstag schrieb.
Er löste dabei gemäss ersten Erkenntnissen selbst ein Schneebrett aus, welches ihn verschüttete. Dass sein Arm dabei aus den Schneemassen herausragte, rettete ihm das Leben: Er konnte sich selber soweit befreien, dass er atmen und um Hilfe rufen konnte.
Ein Pistenpatrouilleur sei so auf ihn aufmerksam geworden, so die Polizei weiter. Aufgebotene Bergretter konnten den Mann schliesslich unterkühlt, aber ansonsten unverletzt befreien.
Die Polizei machte sogleich auf die grosse Lawinengefahr aufmerksam. Im betroffenen Gebiet herrscht zurzeit Warnstufe 4 von 5. Erst am Sonntagnachmittag starb ein 38-jähriger Snowboarder im Davoser Skigebiet Parsenn, als er abseits der Piste von einer Lawine verschüttet wurde. Die Behörden betonten deshalb das grosse Risiko, sich ausserhalb der Pisten zu bewegen.
