Schweiz und Italien verstärken Zusammenarbeit nach Brand in Crans
Die Staatsanwaltschaften Sitten und Rom werden nach der Brandkatastrophe in Crans-Montana von Anfang Jahr verstärkt zusammenarbeiten. Das haben sie am Donnerstag nach einem Treffen in Bern entschieden.
Konkret bedeutet das, dass die ausländischen Ermittler ab sofort in regelmässigen Abständen bei den Rechtshilfehandlungen im jeweils anderen Staat anwesend sein dürfen, wie es in einer Mitteilung hiess. Das gelte bereits für die Auswertung des bisher erhobenen Beweismaterials.
Die verstärkte Zusammenarbeit bedeute beispielsweise einen besseren Zugang zu Akten, sagte Ingrid Ryser, Medienchefin des Bundesamts für Justiz (BJ). Ob es ein gemeinsames Ermittlungsteam geben wird, werde die Zukunft zeigen.
Ob mit diesem Schritt die italienischen Behörden zufrieden sind, blieb zunächst offen. «Das entscheidet Italien», antwortete Ryser auf die Frage, ob der italienische Botschafter nach dessen Einziehung nun zurück nach Bern beordert werde.
