18 Medaillen – Schweizer Olympioniken so erfolgreich wie noch nie
Noé Roths Silbermedaille auf der Aerials-Schanze ist eine historische: Sie ist die 16. Medaille für die Schweiz an den Olympischen Spielen in Norditalien.
Nach Roth sicherten sich am Freitag auch die Curlerinnen und Curler Medaillen und stellte die Schweizer Ausbeute damit auf 18. So erfolgreich waren die Schweizer Athletinnen und Athleten an Winterspielen noch nie.
Der bisherige Bestwert waren 15 Medaillen, datierend von den Winterspielen 1988, 2018 und 2022. Wobei 1988 in Calgary nur etwa die Hälfte der Medaillensätze von 2026 vergeben wurden. Zur Bestmarke von sieben Goldmedaillen (2014 und 2022) fehlt noch ein Sieg.
Nach Roth sicherten sich am Freitag auch die Curlerinnen (Finaleinzug) und Curler (Sieg im Bronzespiel gegen Norwegen) olympisches Edelmetall. Die Hälfte der 18 bislang feststehenden Medaillen steuerten die alpinen Skirennfahrer bei, davon acht die Männer. Die übrigen verteilen sich auf Curling, Ski Freestyle, Skicross, Skispringen, Langlauf, Eishockey und Skitourenrennen. Die Medaille der Curlerinnen ist im offiziellen Medaillenspiegel noch nicht verrechnet, weil Silvana Tirinzoni und ihr Team erst am Sonntag den Final um Gold bestreiten.
Im Skicross der Männer und in den Teamwettbewerben im Aerials und den Skitourenrennen haben die Schweizer an den Schlusstagen noch weitere Medaillenchancen.
