Amy Baserga und Lea Meier im Schiessstand zu unbeständig
Die junge Französin Océane Michelon gewinnt zum Abschluss der Biathlon-Wettkämpfe den Massenstart über 12,5 km. Die Schweizer Frauen verpassen die Top 20.
Die 23-jährige Französin war im Sprint bei ihrem Olympia-Debüt zum Schluss noch auf Platz 2 verwiesen worden. Diesmal drehte sie den Spiess um und lief nach dem letzten Schiessen von Platz 4 an die Spitze. Silber ging an Landsfrau Julia Simon, Bronze an Tereza Vobornikova, die Überraschungsfrau aus Tschechien. Es waren bereits das sechste Gold und die Medaillen Nummer 12 und 13 für die Équipe Tricolore in Antholz.
Amy Baserga hatte als Nummer 14 im Weltcup-Zwischenklassement einen Fixplatz im Feld der Top 30 auf sicher, Lea Meier qualifizierte sich über die Resultate in Antholz, primär mit dem starken 7. Rang im Einzel. Die Zentralschweizerin geriet bereits nach dem ersten Schiessen ins Hintertreffen, die Bündnerin hingegen traf die ersten zehn Scheiben und lief in der Spitzengruppe. Stehend hingegen verfehlte Lea Meier noch vier Scheiben und wurde auf Platz 24 durchgereicht. Auch Amy Baserga überholte ihre Teamkollegin und lief als 21. durchs Ziel.
Insgesamt hat der Schweizer Team in Antholz die Erwartungen nicht erfüllt – Platz 7 von Lea Meier im Einzel ist die Ausnahme. Die Männer- und Frauen-Staffel holten mit jeweils Platz 8 einen Diplomrang, aber in diesen Rennen wäre auch mehr möglich gewesen.
