Die meisten Medaillen und Platz 8 im Medaillenspiegel
Sport
22. Februar 2026

Die meisten Medaillen und Platz 8 im Medaillenspiegel

«Mailand/Cortina 2026» geht für die Schweiz als die medaillenreichsten Olympischen Spiele in die Geschichte ein. Die Bestmarke von 1988, 2018 und 2022 wird pulverisiert.

23 Medaillen heimsten die Schweizer Athletinnen und Athleten an den Winterspielen in Norditalien ein. Das sind acht mehr als die 15 Medaillen von Calgary 1988, Südkorea 2018 und Peking 2022, die zuvor der Schweizer Bestwert waren. 1:1 lassen sich die Jahre angesichts der stark zunehmenden Wettkämpfe indes nicht vergleichen. Vor 38 Jahren noch waren in Kanada 47 Medaillensätze vergeben worden waren, 2022 109, 2026 116.

Nichtsdestotrotz kann Swiss Olympic die Spiele von «Mailand/Cortina 2026» mit sechsmal Gold, neunmal Silber und achtmal Bronze als durchschlagenden Erfolg verbuchen. Einzig in Sachen Goldmedaillen waren es keine Schweizer Rekordspiele: 2014 und 2022 standen sieben Goldmedaillen zu Buche, 2026 sind es sechs, errungen durch Franjo von Allmen (3), Loïc Meillard, Mathilde Gremaud und Marianne Fatton. Im Medaillenspiegel ergab dies Rang 8.

Mit neun Medaillen stachen die Alpinen auch dieses Mal heraus. Wobei in Abwesenheit von Lara Gut-Behrami acht auf das Konto der Männer gingen und Von Allmen mit dreimal Gold alle überstrahlte. Insgesamt holten die Schweizer Männer 13 Medaillen und die Frauen 8, deren 2 wurden in Mixed-Wettkämpfen errungen. 2022 waren noch 67 Prozent der Schweizer Medaillen und vier der sieben Goldmedaillen an Frauen gewesen.

Die erfolgreichste Nation war zum dritten Mal in Folge Norwegen, das den eigenen Rekord nicht zuletzt dank Johannes Hösflot Klaebo von zuvor 16 Goldmedaillen auf 18 schraubte. Die USA, die am Sonntag zum Abschluss den prestigeträchtigen Eishockey-Final gegen Kanada gewannen, folgen mit zwölfmal Gold. Gastgeber Italien schaffte es mit 10 Gold-, 6 Silber- und 14 Bronzemedaillen auf Platz 4 hinter der Eisschnelllauf- und Shorttrack-Macht Niederlande.