Fähndrich in Falun auf dem Podest
Nadine Fähndrich läuft im ersten Langlauf-Sprint nach den Olympischen Spielen auf das Podest. Die 30-jährige Luzernerin wird in Falun mit den Skating-Ski Dritte.
Fähndrich musste sich im schwedischen Austragungsort der kommenden Weltmeisterschaften einzig der einheimischen Olympiasiegerin Linn Svahn und der Norwegerin Kristine Skistad geschlagen geben. Zum vierten Mal in dieser Saison stieg die WM-Dritte im Einzelsprint auf ein Weltcup-Podest.
«Ich bin überrascht, dass ich noch so viel Energie gefunden habe nach den Olympischen Spielen», sagte Fähndrich im SRF-Interview. Im Val di Fiemme durchlebte sie ein emotionales Auf und Ab. Nachdem sie im Einzelsprint überraschend bereits in den Viertelfinals hängenblieb, holte sie im Team-Spring mit Nadja Kälin die Silbermedaille. Bereits beim Einlaufen habe sie gemerkt, dass der Fokus zurückkomme. «Der Prolog hat dann super funktioniert und es hat wieder sehr viel Spass gemacht.»
Anja Weber, die ebenfalls emotionale Tage hinter sich hat, verpasste den Finaleinzug um lediglich zwei Hundertstel. Die 24-Jährige bog in ihrem Halbfinal als Führende auf die Zielgeraden ein, wurde jedoch noch von zwei Schwedinnen überholt und klassierte sich im 7. Schlussrang. Weber war vorzeitig von den Olympischen Spielen abgereist, nachdem sie überraschend nicht für den Teamsprint berücksichtigt worden war.
Im Sprint der Männer verpasste Janik Riebli das Podest als Fünfter um rund 1,5 Sekunden. Es setzte sich wie erwartet Johannes Klaebo durch. Der Norweger, der an den Winterspielen sechs Goldmedaillen gewann, siegte vor seinem Landsmann Lars Heggen und dem Österreicher Benjamin Moser.
