Lausanner jubeln in Zürich spät
Lausanne-Sport schlägt den FC Zürich in der 28. Runde der Super League mit 2:1 und darf wieder von der Teilnahme an der Championship Group träumen.
Als im Letzigrund schon alle mit einer Punkteteilung rechneten, die keines der beiden Teams weitergebracht hätte, kamen die Gäste aus dem Waadtland nochmals zu einem Eckball. Und der brachte die Entscheidung zugunsten der Mannschaft von Peter Zeidler. Karim Sow stieg höher als Goalie Silas Huber, köpfelte ein und sorgte dafür, dass auch das dritte Duell zwischen diesen beiden Mannschaften in dieser Saison mit 2:1 an die jeweilige Gastmannschaft ging.
Es war ein alles in allem verdienter Sieg für die Gäste, die in der ersten Halbzeit durch den omnipräsenten Omar Janneh in Führung gingen. Die Leihgabe von Atlético Madrid übertölpelte mit seinem Antritt die Zürcher Hintermannschaft und traf in seinem erst neunten Spiel für die Waadtländer bereits zum sechsten Mal.
In der zweiten Halbzeit folgte eine Leistungssteigerung der Zürcher. Die logische Folge war der Ausgleich durch Ivan Cavaleiro, der per Volleyschuss sehenswert in die obere rechte Torecke traf. Das bessere Ende behielten jedoch die Gäste aus der Westschweiz, die den ersten Sieg seit Mitte Januar landeten und sich dadurch noch minimale Chancen auf die Championship Group machen dürfen.
Telegramm:
Zürich – Lausanne-Sport 1:2 (0:1)
10’933 Zuschauer. – SR Wolfensberger. – Tore: 35. Janneh (Custodio) 0:1. 72. Ivan Cavaleiro (Palacio) 1:1. 92. Sow (Custodio) 1:2.
Zürich: Huber; Kablan (46. Berisha), Vujevic, Hack, Walker (83. Sauter); Emmanuel (46. Di Giusto), Tsawa, Palacio, Ivan Cavaleiro (93. Fischer); Reverson (71. Perea), Kény.
Lausanne-Sport: Letica; Soppy, Mouanga, Sow, Poaty; Custodio; Butler-Oyedeji (76. Kana Biyik), Lekoueiry (66. Koné), Beloko (76. Traore); Janneh, Diakite (94. Ajdini).
Bemerkungen: Verwarnungen: 25. Walker, 32. Tsawa, 64. Kény, 64. Soppy, 69. Butler-Oyedeji.
