Ende der Genfer Remis-Serie
Servette kommt nach fünf Unentschieden in Folge zum 2:1-Sieg gegen den FC Zürich. Der Franzose Junior Kadile traf zweimal.
Erst am letzten Tag der vergangenen Transferperiode stiess Junior Kadile aus der Niederlande zu Servette. Das Leihgeschäft mit Almere hat sich für die Genfer spätestens jetzt ausbezahlt. Der 23-Jährige war mit seinen ersten zwei Super-League-Toren fast im Alleingang dafür verantwortlich, dass die Serie von fünf Unentschieden am Samstagabend endete und nicht zum Ligarekord anwuchs.
Der wirblige Kadile, der bei Almere in dieser Saison mit je sechs Toren und Assists auf sich aufmerksam gemacht hatte, traf nach 67 Sekunden zum 1:0 und in der 88. Minute zum 2:1. Der Siegtreffer der Genfer war verdient, weil sie nach dem Ausgleich der Zürcher wieder einen Gang hoch geschaltet hatten und in der Schlussphase mehr Druck zustande brachten als der FCZ.
Die Zürcher, die in der Tabelle auf den drittletzten Rang zurückgefallen sind, zeigten sich einmal mehr über die gesamte Partie zu wenig konstant. Nach einer Leistungssteigerung nach der Pause waren sie eher glücklich zum 1:1 gekommen. Ein Ball flog im Genfer Strafraum an den Arm von Gaël Ondoua, der mit dem Rücken zum Spielgeschehen stand. Philippe Kény verwertete den Penalty in der 74. Minute. Danach war dann wieder nicht mehr viel zu sehen von der Offensive des FCZ.
Telegramm:
Servette – Zürich 2:1 (1:0)
5200 Zuschauer. – SR Turkes. – Tore: 2. Kadile (Guillemenot) 1:0. 74. Kény (Penalty) 1:1. 88. Kadile (Mráz) 2:1.
Servette: Mall; Allix, Rouiller, Burch, Mazikou; Stevanovic (46. Lopes), Cognat, Douline (79. Ishuayed), Kadile (91. Njoh); Ayé (79. Mráz), Guillemenot (69. Ondoua).
Zürich: Huber; Kablan, Kamberi, Hack, Walker (91. Emmanuel); Krasniqi (61. Phaëton), Berisha, Palacio; Reverson (60. Perea), Kény, Ivan Cavaleiro (87. Bangoura).
Bemerkungen: Verwarnungen: 54. Mazikou, 65. Cognat, 72. Kadile, 77. Ondoua.
