Ambris vergebliches Hoffen auf ein Tor von Lugano
Die meisten Entscheidungen fallen in der zweitletzten Runde. Biel schafft es ins Play-In, Ambri-Piotta muss ins Playout. Am Montag geht es noch um den Heimvorteil in den Viertelfinals.
Vielleicht noch nie hofften Fans und Spieler in der Gottardo Arena so sehr auf ein Tor ihres Erzrivalen Lugano. Sie hatten mit einem 4:1 gegen Bern die Pflicht erfüllt und die (kleine) Hoffnung aufrecht erhalten, Kloten auf Platz 12 noch abzufangen. Lugano traf dann in Kloten in der drittletzten Minute tatsächlich zum vermeintlichen 2:1 – doch der Treffer wurde nach minutenlangem Videostudium wegen einer Goaliebehinderung aberkannt. Damit war klar: Für Kloten endet die Saison am Montagabend, Ambri-Piotta wird gegen Ajoie das Playout spielen müssen.
Das andere Team, das ab Montag Ferien hat, ist Langnau. Stattdessen schaffte es Biel mit seinem neuen Trainer Christian Dubé dank des überzeugenden 5:1 gegen die SCL Tigers ins Play-In. Dort kommt es gegen den SC Bern zu einem weiteren Kantonsderby. In der letzten Runde geht es noch darum, wer im Rückspiel Heimrecht hat, wenn in einer Verlängerung die Entscheidung fallen könnte. Die Bieler müssten dafür allerdings in Davos zwei Punkte mehr holen als der SCB zuhause gegen Fribourg-Gottéron.
Servette und ZSC können Heimvorteil sichern
Einiges auf dem Spiel steht in der letzten Runde noch für das Trio auf den Plätzen 3 bis 5: der Heimvorteil in den Playoff-Viertelfinals. Zwei Punkte trennen Genf-Servette (3./88), das sich erstmals seit dem Meistertitel 2023 wieder für die Playoffs qualifiziert hat, die ZSC Lions (4./88) und Lugano (5./86). Die Genfer und die Zürcher haben klar die besseren Karten, um sich das Heimrecht zu sichern. Sie treffen zuhause gegen Kloten (Servette) respektive auswärts in Langnau (ZSC) auf die beiden Teams, die mit dem Kopf allenfalls bereits halb in den Ferien sind. Lugano beschliesst sein Qualifikationsprogramm zuhause gegen Zug.
Für Zug geht es wie für Rapperswil-Jona um nichts mehr. Am Samstag gewannen die Lakers in Zug 3:2 nach Verlängerung und sicherten sich so den 7. Platz. Im Play-In kommt es zum gleichen Duell, mit dem Rückspiel am Zürichsee. Die ersten zwei Plätze standen für Davos und Fribourg-Gottéron schon länger fest.
Start des Play-In am Donnerstag
Die erste Runde des Play-In steht am Donnerstag und Samstag im Programm. Der Sieger des Duells Rapperswil-Jona – Zug steht danach im Playoff-Viertelfinal. Am Montag und Mittwoch der kommenden Woche geht es dann zwischen dem Verlierer und dem Sieger des Berner Derbys Bern – Biel um den letzten Platz in den Playoffs.
Das Playout zwischen Ambri-Piotta und Ajoie beginnt am Samstag, 21. März, die Playoff-Viertelfinals einen Tag davor. Beide werden als Best-of-7-Serien ausgetragen.
