24-Jähriger gesteht 14 Brandstiftungen im Kanton Solothurn
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13. März 2026

24-Jähriger gesteht 14 Brandstiftungen im Kanton Solothurn

Ein 24-jähriger Schweizer hat im Kanton Solothurn insgesamt 14 Brandstiftungen gestanden. Wie die Staatsanwaltschaft Solothurn am Freitag mitteilte, befindet sich der Mann weiter in Untersuchungshaft.

Seit Juni 2024 kam es im Raum Langendorf, Solothurn und Bellach zu zahlreichen Bränden, bei welchen Hinweise auf Brandstiftung vorlagen, wie die Staatsanwaltschaft schrieb.

Nach intensiven Ermittlungen wurde der Schweizer Mitte Januar nach dem Brand eines leerstehenden Holzschopfs in Bellach festgenommen. Er sitzt seither in Untersuchungshaft. Beim Tatverdächtigen handelt es sich nach übereinstimmenden Medienberichten um einen Feuerwehrmann.

Bislang war im Zusammenhang mit der Brandserie von insgesamt acht Brandstiftungen die Rede gewesen. Die Ermittlungen ergaben laut Staatsanwaltschaft, dass der Mann für insgesamt 14 Brandereignisse verantwortlich ist.

Die erste Brandstiftung gab es demnach Anfang Februar 2024 bei einem Abbruchgebäude in Solothurn. An anderen Orten in der Region brannten Autos, Abbruchgebäude sowie ein Industriegebäude. Personen wurden nicht verletzt. Die Höhe des Gesamtschadens ist nicht bekannt.

Weitere Brandstiftungen im Kanton Solothurn

In dieser Woche gab es in der Nacht auf Donnerstag in Zuchwil SO gemäss Angaben der Kantonspolizei eine mutmassliche Brandstiftung. Das Nebengebäude eines Bauernhofes brannte weitgehend nieder. Bereits in der Nacht auf den 11. Dezember 2025 gab es in der Nähe einen Brand. Auch in diesem Fall geht die Polizei nach Ermittlungen von Spezialisten von Brandstiftung aus.

Das Solothurner Obergericht verurteilte im vergangenen Januar einen 36-jährigen Schweizer wegen mehrfacher Brandstiftung zu einer Freiheitsstrafe von elf Jahren und sieben Monaten. Der ehemalige Feuerwehrmann, der die Brandstiftungen in Abrede stellt, hatte das erstinstanzliche Urteil des Amtsgerichts Bucheggberg-Wasseramt weitergezogen.

Gemäss Urteil des Obergerichts legte der Schweizer im Jahr 2022 zwölf Brände im Wasseramt. Der Mann befindet sich mit Ersatzmassnahmen in Freiheit. Er muss eine Fussfessel tragen.