FC Thun braucht Überbrückungskredit
Sportlich läuft es dem FC Thun ausgezeichnet, doch wirtschaftlich gibt es beim designierten Überraschungsmeister hinter den Kulissen grössere Herausforderungen zu meistern.
Diese Woche gab Geldgeber Beat Fahrni seinen Rückzug aus der operativen Führung des Vereins per Ende März bekannt.
Wie der Klub aus dem Berner Oberland nun mitteilte, benötigt er einen Überbrückungskredit in der Höhe von 4 Millionen Franken, nachdem der für Januar geplante Einstieg eines weiteren Grossinvestors nicht realisiert werden konnte. Das Geld kommt von der Stadiongenossenschaft Arena Thun.
Die Genossenschaft habe die ursprünglich für Renovationsarbeiten vorgesehenen Mittel vorübergehend als Darlehen zur Verfügung gestellt. «Damit ist die finanzielle Stabilität des FC Thuns für die Saison 2026/2027 gesichert», teilte der Klub in einem Communiqué mit.
Der FC Thun führt zudem Gespräche mit verschiedenen regionalen Investoren. Ein Abschluss wird bis zur Generalversammlung im Herbst 2026 angestrebt.
