Swiss-Ski gewichtet Thema Gesundheit noch stärker
Die Führung von Swiss-Ski gewichtet das Thema Gesundheit in Zukunft noch stärker. Sie gründet auf Anfang Juni die Abteilung «Health & Performance».
Die neue Abteilung soll Garantin sein für die bestmögliche Betreuung der Athletinnen und Athleten von Swiss-Ski. «Leider ist es eine Tatsache, dass im Verlauf einer Saison rund ein Fünftel unserer gut 300 Kaderathletinnen und Kaderathleten aufgrund von Verletzungen und Krankheiten zumindest temporär nicht einsatzfähig ist», sagt Walter Reusser, Co-CEO Sport von Swiss-Ski. «Wir haben uns zum Ziel gesetzt, diesen Wert und damit das Wohl unserer Athletinnen und Athleten in den kommenden Jahren deutlich zu verbessern.»
Um dieses Ziel zu erreichen, fassen sie bei Swiss-Ski das Thema Gesundheit künftig breiter. Mit der neuen Abteilung «Health & Performance» wollen sie dem Anspruch gerecht werden, Sportmedizin und Sportwissenschaft künftig noch besser zu verzahnen. Swiss-Ski hat sich sowohl im Bereich Forschung und Entwicklung als auch im Bereich sportmedizinische Betreuung eine führende Stellung erarbeitet. «Nun wollen wir uns noch umfassender um die physische und mentale Gesundheit und damit auch um die Leistungsfähigkeit unserer Athletinnen und Athleten kümmern», sagt Reusser.
Die Leitung der neuen Abteilung übernimmt Prof. Dr. Jörg Spörri. Der 45-jährige Bewegungswissenschaftler hat zuletzt als Leiter Forschung Sportmedizin an der Universitätsklinik Balgrist und Titularprofessor an der Universität Zürich gewirkt. Vor seiner akademischen Laufbahn war Spörri selber Swiss-Ski-Kaderathlet. Als Skirennfahrer wurde er an den Junioren-Weltmeisterschaften 2000 Vierter in der Abfahrt und fuhr er bis auf Stufe Europacup. Der im Toggenburg wohnende Glarner engagierte sich auch über 15 Jahre in der Trainerausbildung und ist nebenberuflich immer noch als (Nachwuchs-)Trainer tätig. Spörri arbeitete nach seiner Promotion an der Universität Salzburg bereits zwischen 2012 und 2014 für Swiss-Ski – damals als Leiter Entwicklung.
