Sturm fegt über Touristeninseln Kanaren hinweg
Die Behörden hatten die Bevölkerung der Inseln vor der Westküste Nordafrikas schon seit Mittwoch vor dem Sturm gewarnt und dazu aufgerufen, möglichst zu Hause zu bleiben. Kindergärten und Schulen waren geschlossen, Feste und alle grösseren Versammlungen im Freien und in Gebäuden abgesagt worden.
Trotz der Sturmfolgen freuten sich viele Menschen den Berichten zufolge aber auch über die nun gut gefüllten Stauseen. In dem Ort San Nicolás auf Gran Canaria läuteten sogar die Kirchenglocken, weil drei grössere Stauseen in der Region so voll waren, dass sie überliefen. Damit sei die landwirtschaftliche Bewässerung auf den sonst eher von Trockenheit geplagten Inseln für mehrere Jahre gesichert, schrieb die Zeitung «Canarias7».
Im Laufe des Sonntags sollte der Sturm langsam abklingen.
