Sarah Höfflin mit erstem Weltcupsieg seit sechs Jahren, Bündnerin Giulia Tanno wird Dritte
Die Schweizer Ski-Freestylerinnen zeigen sich beim Heim-Weltcup in Silvaplana auch in Abwesenheit von Slopestyle-Olympiasiegerin Mathilde Gremaud von ihrer ganz starken Seite. Sarah Höfflin sicherte sich im Engadin den Sieg im Slopestyle. Hinter der Britin Kirsty Muir wurde die Bündnerin Giulia Tanno Dritte.
Für die Genferin Höfflin, 2018 in Südkorea Slopestyle-Olympiasiegerin geworden, war es der vierte Weltcup-Sieg im Slopestyle, der erste seit Januar 2020. Letztmals auf dem Podest stand die 35-Jährige im Dezember 2024.
Bei den Männern gewann der norwegische Slopestyle-Olympiasieger Birk Ruud. Mit Gian Andri Bolinger (5.) und Fabian Bösch (6.) klassierten sich zwei Schweizer in den ersten sechs.
Keine Schweizer Spitzenplatzierungen in Schweden
Beim vorletzten Saisonrennen im Skicross-Weltcup setzte es in Gällivare für die sechs Schweizer und vier Schweizerinnen, die sich für die K.o.-Phase qualifizieren konnten, Enttäuschungen ab. Einzig der Berner Ryan Regez stiess immerhin in die Halbfinals vor. Am Ende resultierte für den Olympiasieger von 2022 der 8. Rang.
Am Sonntag erhält die Swiss-Ski-Delegation auf der gleichen Piste in Nordschweden die Möglichkeit zur Revanche und zu einem versöhnlichen Saisonabschluss. Die Siege in Gällivare gingen am Samstag an Einheimische. Dominatorin Sandra Näslund gewann zum 49. Mal im Weltcup und stellte damit auch ihren fünften Gesamtsieg sicher, bei den Männern feierte David Mobärg seinen zwölften Weltcup-Sieg.
Schweizer Skiflieger Sechste
Die Schweiz belegte beim Team-Wettkampf der Skiflieger in Planica unter acht Nationen den 6. Rang. Sandro Hauswirth, Felix Trunz, Remo Imhof und Gregor Deschwanden zeigten grosse Konstanz, von acht Sprüngen landeten sie deren sieben bei 200 m oder weiter. Der Sieg ging an Österreich. Das ÖSV-Quartett triumphierte mit knappem Vorsprung vor Japan und Norwegen.
